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Seit einigen Wochen quäle ich mich täglich aus dem Bett, als wäre ich um 3:00 Uhr erst schlafen gegangen. Ich fühle mich schlapp, müde und energielos. Und das zu einer Zeit, in der man doch besonders performen muss.
Winterblues? Keine Zeit!

Kaum sind die letzten Blätter von den Bäumen gefallen und alle Kastanien, die man in Hamburg finden konnte, in irgendwelche Taschen, Gläser, Eimer und ähnliches verstaut worden, kündigte sich bereits die Weihnachtszeit an. Das bedeutet für eine “brave“ Mutter eine Zeit mit mehreren Challenges, die sie mit Bravour meistern sollte:

1. Plätzchen backen
2. Laterne basteln
3. Weihnachtslieder hören (ertragen) und singen
4. Die Zimmer mindestens sechs Wochen vor Weihnachten bereits weihnachtlich dekorieren
5. Geschenke planen, auf die Verwandtschaft verteilen (inklusive Schwiegereltern!), kaufen und einpacken
6. Weihnachtsgeschenke für die Großeltern mit den Kindern basteln
7. Im Job noch alle To Dos in einem Affenzahn erledigen, die sich auf irgendwelchen Listen summieren
8. Weihnachtsfeiern überleben, obwohl man schon lange keinen Alkohol mehr verträgt
9. Reiseplanung für die Feiertage erstellen und frühzeitig (!) in der Familie abstimmen
10. Koffer für die ganze Familie packen und das Zuhause einigermaßen aufgeräumt hinterlassen
11. Silvesterplanung organisieren, im Idealfall individuell, fantasievoll und so, dass sich das gesamte Umfeld mitgenommen fühlt

Die Liste lässt sich mit Sicherheit noch erweitern, aber sie verdeutlicht auch so bereits, dass man sich in dieser Zeit keine Müdigkeit erlauben kann. Das ist High Performance oberster Klasse!

 

Ist Dir was aufgefallen?
Unter den immerhin elf Punkten, habe ich noch keinen einzigen Punkt aufgezählt, bei dem ich irgendwas für mich mache.

Es geht nur um die Organisation für Andere.
Ich unterstelle, dass die meisten Frauen, das als normal erachten und sich keinerlei Gedanken darum machen. Sie stöhnen und schimpfen: „Von wegen, besinnliche Zeit!“
Aber Keine kommt auf den Gedanken, zwischendurch auch etwas für sich selbst einzuplanen oder am Ende gar ein paar Aufgaben davon zu delegieren.

 

Wie wäre es mit einem Belohnungs-Shopping-Trip, bei dem Du nur für Dich etwas kaufen darfst? Abschluss ist an einer Bar, wo Du mit einem Glas Sekt oder Champagner Dich und Dein Jahr feierst!
Oder Du planst einen halben Tag Sauna mit einer Freundin ein und auch dieser endet mit eben erwähntem Getränk?

Das hört sich gar nicht so schlecht an, oder? Jetzt muss man nur noch einen Tag finden, an dem man das noch reinquetscht…

 

Hast Du schon einmal überlegt, ob es Sinn machen würde VOR Weihnachten bereits Urlaub zu nehmen, damit Du entspannt alles erledigen kannst und zusätzlich eine Chance auf Weihnachtsstimmung hast?

Je mehr ich darüber nachdenke, umso stimmiger hört sich das für mich an.

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ist es in den meisten Firmen ziemlich ruhig. Das bedeutet, man hat auch dort eigentlich keinen Stress zu erwarten und die Stimmung ist in der Regel sehr entspannt. Der Mann hat frei und kann auf die Kinder aufpassen, so dass Du Dir keine Gedanken machen musst und auch hier alles ganz unkompliziert sein wird.
Somit hattest Du weniger Stress vor Weihnachten und die Arbeit „zwischen den Jahren“ ist auch nicht besonders anstrengend.
Voraussetzung für dieses Modell ist natürlich, dass man überhaupt noch restliche Urlaubstage hat. Aber da viele Frauen ja Urlaub für die Weihnachtszeit planen, wäre es eine Überlegung wert, an welchen Tagen man sie tatsächlich nimmt.

Das ist nur mal so eine Idee von mir, denn ich habe mich schon so oft gefragt, wie man es hinbekommt, dass man endlich mal in Weihnachtsstimmung kommt und keinen Stress hat.
Durch unsere Kinder erleben wir doch Weihnachten, wie es am schönsten ist. Ein bisschen so, wie es für uns als Kinder war, nur dass jetzt wir die Erwachsenen sind und für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfen.
Und dazu gehört auch das ganze Drumherum, wie Weihnachtsmarkt, Plätzchen und Lebkuchen essen, Feuerzangenbowle, Glühwein, Lichterketten, heißer Kakao usw.
Wenn wir aber nur durch diese Zeit hetzen, dann wird aus dieser besinnlichen Zeit, eine ziemlich anstrengende und nervige Zeit, die man am liebsten schnell hinter sich bringt.

 

Am Montag war Mitmachstunde in der Musikgruppe meiner Tochter. Es war total schön! Wir saßen alle auf kleinen Bänken und haben zusammen gesungen und musiziert. Die Kinder spielten abwechselnd Weihnachtswichtel, Rentiere und Pferdchen und wir Eltern durften Rasseln, Klanghölzer und Glockenspiele erklingen lassen.
Ich war so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, das mitzumachen.
Es war Entschleunigung pur und eine liebevolle Einstimmung auf Weihnachten.

Das Ganze hat jedoch zur Folge, dass wir nun jeden Abend ein kleines Weihnachtskonzert ertragen, ich meine natürlich genießen dürfen.
Aber was soll´s. Die Weihnachtslieder werden mich eh solange begleiten, bis sie dann irgendwann von „Stubs, der kleine Osterhase“ abgelöst werden.
Es beruhigt mich jedoch ein wenig, dass ich dieses Schicksal ziemlich sicher mit den meisten Eltern, die Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren haben, teile.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Gedankenanstoß aus meinem Erfahrungskoffer:
Verschenke lieber Zeit statt Geschenke.
Legt einen Tag fest, an dem Du gemeinsam etwas mit dem Beschenkten unternimmst. Zeit ist etwas, das fast jedem Menschen fehlt und in der heutigen Zeit so kostbar geworden ist. Besonders für uns Eltern miteinander.
Dieser ganze Konsum hat einen großen Anteil am Weihnachtsstress. Allein die Überlegungen dazu, was man wem nun schenken könnte, empfinde ich als ziemlich anstrengend.
Daher plane lieber, was Du wann mit Deinem Liebsten unternehmen kannst. Am besten gemeinsam. Stimmt euch ab, organisiert eine zuverlässige Betreuung für die Kinder und los geht es.

 

Ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit, in der Du hoffentlich auch ein bisschen Zeit für Dich findest und Dir vom Stress die Stimmung nicht verderben lässt.

Bitte vergiss nicht: Jede Mutter ist eine Heldin – auch Du!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Vieles dreht sich gegen Ende des Jahres um Geschenke, Essen, Einladungen und letzte Erledigungen vorzunehmen. Die (Vor-)Weihnachtszeit ist selten still und besinnlich, sondern eher stressig und hektisch.
Daher finde ich es umso schöner, wenn man sich Rituale schafft, die einen wieder daran erinnern, um was es in dieser Zeit eigentlich geht. Was hat das vergangene Jahr Dir gebracht? Was erwartest Du vom neuen Jahr?

Ich habe im letzten Jahr zum ersten Mal von den Rauhnächten erfahren und fand die Geschichten, Bräuche und Rituale dazu sehr spannend. Vieles davon lässt sich auch gut auf unsere heutige Zeit übertragen und lädt dazu ein, sich ein paar Gedanken zum eigenen Leben zu machen und dem Stress den Rücken zu kehren.

Das schöne daran ist, dass man das Ganze auch prima mit den Kindern machen kann und dadurch auch ihnen schon früh ein Bewusstsein dafür schafft.

 

Viele Frauen machen sich keine oder nur wenig Gedanken, wie es nach der Babypause weitergehen soll bzw. was dann für sie richtig ist.
Meist entscheidet man das bevor das Baby da ist und merkt erst im Laufe der Zeit, dass das gewählte Arbeitsmodell oder sogar der ehemalige Job, nicht mehr zu einem passt. Dann steigt man wieder ein und merkt irgendwann, dass man unzufrieden ist, weil das Modell den eigenen Anforderungen und Ansprüchen nicht gerecht wird.
Zu viel Stress, zu hoher Druck, zu wenig Zeit mit den Kindern, zu wenig Zeit im Job,…

Aber wie findet man denn das Modell oder den Job, der zu einem passt?

In der heutigen Folge gebe ich Dir ein paar Anregungen dazu und erzähle Dir davon, wie ich das gefunden habe, was sich für mich richtig anfühlt.

 

In der heutigen Folge stelle ich Dir eine kurze Übung vor, mit der Du mehr Gelassenheit im Alltag findest. Sie verschafft Dir einen Abstand zwischen Wahrnehmung und Reaktion und hilft Dir auch Antworten zu finden, um besser auf bestimmte Situationen reagieren zu können.

Man nennt diese Übung auch Herz Intelligenz Methode. Sie baut u.a. Angst, Sorgen und Stress ab, hilft bei Schlaflosigkeit und Erschöpfung, steigert die Kreativität und ermöglicht eine angemessene Entscheidungsfindung.

Das beste daran ist, dass Du sie sehr leicht in Deinen Alltag integrieren und auch mal verkürzt durchführen kannst, wenn es in akuten Situationen notwendig ist.

 

Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich mein Licht unter den Scheffel stelle und meine beruflichen Erfolge kleiner rede, als sie waren. “Ich kann doch nichts? Wo soll ich mich denn bewerben?”
Und das als ehemalige Führungskraft, die ein Team von 40 Leuten unter sich hatte… Kennst Du das auch? Wir müssen uns viel mehr von Augen führen, was wir in unserem Leben bereits erreicht haben und die Familienzeit gehört definitiv dazu und ergänzt unsere Qualifikationen.
Sie ist keine Auszeit, die man besser verschweigt!
Hier braucht es ein Umdenken in der Gesellschaft und in der beruflichen Welt.
Die Einstellung, dass man mit 40 keine Karriere mehr machen kann ist total veraltet. Ich habe dann noch 30 Jahre zu arbeiten – warum kann man in so einem langen Zeitraum denn keine Karriere mehr machen. Und warum kann ich die Jahre der Elternzeit nicht hinten dranhängen?

Diese Aspekte werden sehr schön in einem Buch analysiert, auf das ich heute u.a. eingehe und das ich Dir wärmstens empfehlen kann. (unbezahlte Werbung!)

 

Nach der Erkrankung meiner Tochter hatte ich das Vertrauen ins Leben, dass es eine positive Wendung geben wird verloren. Ich war im Misstrauen und nervlich ziemlich am Ende. Über Reiki habe ich für mich einen Weg gefunden, der mir das Vertrauen zurückgebracht hat und heute erzähle ich Dir über meine Erfahrung und meine Gedanken. Vertrauen ist wichtig um schöne Erfahrungen im Leben machen zu können und um glückliche Beziehungen eingehen zu können. Auch wenn wir Gefahr laufen, dass wir verletzt werden. Wir bekommen dennoch ein Vielfaches zurück, wenn wir im Vertrauen sind. Vertraue daher in Dich und das Leben. Es ist immer für Dich!

 

 

Wir alle haben Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Aber so oft lasse wir uns durch die vielen “Abers” in unserem Kopf davon abhalten, sie wahr werden zu lassen.
Einem Traum nachzugehen macht unglaublich glücklich. Egal wie klein oder groß Deine Wünsche sind – Du darfst ihn verfolgen. Sobald Du das zulässt, wirst Du plötzlich an jeder Ecke auf Inspiration, Motivation und Information dazu stoßen. Du richtest Deinen Fokus darauf aus und Deine Aufmerksamkeit wird automatisch auf dieses Thema gelenkt. Um sich zu verändern, um Wünsche anzustoßen musst Du größer denken.
Ich hatte dazu eine wunderbare Rede von Sabine Asgodom gesehen. In der heutigen Folge greife ich viele Punkte daraus auf und erläutere sie Dir anhand meiner Erfahrungen. Lass Dich dabei inspirieren und ermutigen Deine Sehnsüchte zu leben.

Zum Thema Mutterschaft, Erziehung und Familienleben hat jeder eine Meinung und meint sie gefragt wie ungefragt kund tun zu können. Dadurch lassen wir uns leicht beeinflussen. Viele Frauen machen sich wenig Gedanken darum, wie sie ihr Familienleben wirklich gestalten wollen. Man rutscht da irgendwie rein und folgt dann dem Weg, den die meisten aus dem eigenen Umfeld gehen. Aber ist das auch wirklich Dein Weg? Wie geht es Dir damit? Kannst Du Deine Bedürfnisse aktuell durchsetzen, so dass Du Dich zufrieden fühlst?
Der erste Schritt zu einem Familienalltag, der Dich glücklich macht, ist, dass Du Dir über Deine Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen bewusst wirst und eine klare Entscheidung dazu fällst.

Dreifach Mama zu sein, darunter ein Zwillingspaar, ist schon schwer. Aber nebenher noch ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, stelle ich mir echt herausfordernd vor. Es bedeutet eine Menge Disziplin, Fleiß und Organisation. Aber natürlich gehört dazu auch eine gehörige Portion Glück, Mut und die Hilfe von Menschen, auf die man sich verlassen kann. Katja Radtke von bellapelle aus Hamburg, erzählt uns, wie sie es geschafft hat, ihr Unternehmen in zehn Jahren so erfolgreich aufzubauen, was sie auf dem Weg bis heute gelernt hat und wie sie es mittlerweile sehr gut schafft, Arbeit und Familie miteinander zu kombinieren.

 

So oft reden wir vom zurückstecken, der Teilzeitfalle und den schwierigen Bedingungen im Job, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Aber wie wäre es, wenn wir einmal nicht die Schuld bei den anderen suchen, sondern uns an die eigene Nase fassen. Wie denkst Du über Deine Situation?
Wenn Du selbst der Meinung bist, dass Du zurücksteckst, dass Du benachteiligt bist und dass es unfair ist, wie wenig Rücksicht auf Dich genommen wird, dann kannst Du auch nicht erwarten, dass Kollegen & Co. anders denken.
Die Veränderung steckt in Dir!
Wenn Du davon überzeugt bist, dass es ein großes Geschenk ist, Mutter geworden zu sein, trotz aller Herausforderungen, dann transportierst Du das auch nach außen. Es muss viel selbstverständlicher werden und wir sollten uns nicht mehr rechtfertigen müssen, wenn wir Familie und Beruf vereinbar haben wollen. Dafür müssen wir jedoch selbst in den Ring steigen und deutlich kommunizieren, was wir denken und benötigen um weiterhin einen guten Job machen zu können.