Verbundenheit, Beziehungen, zu sich selbst finden, higherself, Höheres Selbst, Bestimmung finden

Sich zu finden ist eine große Aufgabe. Ich glaube sogar es ist eine Lebensaufgabe.

In diesen Prozess gehört natürlich auch, herauszufinden, was die eigene Bestimmung ist bzw. weil das Wort Bestimmung auch immer gleich so mächtig klingt, welcher Tätigkeit man nachgehen will.

Damit einher geht meist irgendein Ereignis, oder ein Einschnitt im Leben, der das bisherige in Frage stellt.

Wie Du weißt, war das bei mir die Erkrankung meiner Tochter.
Allerdings ist mir nun aufgefallen, dass das Ganze bereits viel früher angefangen hat.

Der Ursprung meines neuen Weges liegt in meiner verloren gegangenen Verbindung zu mir bzw. meinem höheren Ich.

Manch einer nennt es auch Gott oder Universum.
Für mich war es auch immer Gott, aber ich löse mich immer mehr von der Konzentration auf eine (männliche) Person.
Letztendlich tragen wir doch alle das Göttliche in uns.
Selbst in der Bibel steht, dass Jesus zu seinen Jüngern sagte: „Ihr seid das Licht der Welt!“

Wenn also ich (und auch Du) das Licht der Welt bin, dann trage ich doch auch alle Weisheit, was mein Leben betrifft, in mir.

Ich habe bereits als Kind sehr viele Abende damit verbracht, mich auf meinen Balkon zu legen, in die Sterne zu blicken und mit Gott zu reden. Das habe ich ganz intuitiv gemacht. Es war auch sehr praktisch, weil ich ihm alles erzählen und um alles bitten konnte, ohne dass irgendein Widerwort kam.
Ich habe mich meine ganze Kindheit über und auch als Jugendliche, geborgen, begleitet und beschützt gefühlt.

Ich war verbunden.

Dann habe ich diese Verbundenheit verloren.
Ich war mit anderen Dingen beschäftigt, habe meine Bestätigung im außen gesucht und gefunden und brauchte diese Art der Verbindung nicht mehr.

Irgendwann traten Ereignisse in mein Leben, die so gar nicht zu mir, meinen Werten und meinem Leben passten.

Ich stürzte mich in eine Affäre, die allen Beteiligten größten Schmerz und Kummer brachte.
Hier herrschte das pure Ego.
Ich verlor komplett den Halt, meine Achtung, meinen Selbstwert und missachtete vieles, was mir bedeutsam und wichtig war.
Ich nannte es Liebe.

Heute weiß ich, wie wenig ich damals über Liebe wusste.

 

Ein Teil meiner Verbindung zu mir, kam mit meinem Mann und schließlich mit der Geburt meiner Tochter zurück. Aber das genügte noch nicht.
Erst die Erkrankung meines Mannes und dann die unserer Tochter, mit allem was dadurch folgte, sorgte dafür, dass ich wieder zu mir fand.

Wahrscheinlich klingt das alles ein wenig pathetisch.
Aber all das musste passieren und das ist mir erst jetzt bewusst geworden, so dass ich heute davon berichten kann.

 

Ich dachte immer, mein spiritueller Weg begann mit meinem Reiki Erlebnis.
Aber das ist gar nicht wahr. Er begann bereits viel früher.

Erst heute, wo ich mich viel mit mir und meinem Weg beschäftigt habe, wird es mir bewusst und ich erkenne, was immer da war, mir immer wieder vor Augen geführt wurde und ich es trotzdem nicht erkannt habe.

Ich trage eine tiefe Verbundenheit zu meinem Höheren Selbst in mir.
Einer meiner größten Werte und zugleich größten Kraftquellen sind meine Familie und meine Freunde.

Es ist mir ein großes Anliegen, Frauen darin zu unterstützen, ihre Verbindungen zu wichtigen Menschen zu verbessern und zu stabilisieren.
Dieser Weg führt meistens u.a. darüber, die Verbindung zu sich selbst zu finden.

Ich sehe so viele zerrüttete Beziehungen – ob zwischen Familien, Freunden oder Partnern.
Meistens liegt das an der eigenen Unzufriedenheit, am Ego und am Stolz.
Dabei geht es den Beteiligten in der Regel nicht gut. Sie fühlen sich einsam, nicht gesehen und unglücklich.

Aufeinander zugehen fällt vielen Menschen schwer.
Ich nehme mich davon nicht aus, denn ich habe selbst die Erfahrung gemacht, wie schwer das ist.

Vieles liegt jedoch einfach nur an der fehlenden und falschen Kommunikation.
Aber das kann man ganz leicht ändern und hierzu braucht es nur eins: den ersten Schritt.

Ich habe nach acht Jahren eine Beziehung zu einem Menschen wieder aufgenommen, der mir einmal sehr wichtig war. Mein verletzter Stolz hat mich davon abgehalten, den Kontakt aufzunehmen.
Aber ich habe erkannt, dass dieser mir mein Leben nicht leichter macht.
Wenn die Gedanken immer kreisen, man immer wieder ein doofes Gefühl in der Magengegend hat und sich traurig fühlt, dann ist es Zeit das Ego in die Ecke zu stellen und den Hörer in die Hand zu nehmen.

Ich habe mich beschwingt und glücklich gefühlt, als die Antwort meines Freundes kam und wie selbstverständlich ist er nun wieder in meinem Leben.

Es war ein innerer Impuls, dem ich gefolgt bin.
Diese innere Weisheit habe ich lange verdrängt und selten beachtet. Hätte ich ab und zu besser hingehört, wären mir meine Herzensthemen: Verbundenheit, Beziehungen, Kommunikation und Liebe, bereits viel eher aufgefallen.

Ich danke Dir, dass Du diesen Weg mit mir gehst und ich wünsche mir, dass Du Dich davon inspirieren lässt, Deine eigene Anbindung an Dich und dadurch auch an Dein Umfeld zu entdecken.

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne