Sich zu finden ist eine große Aufgabe. Ich glaube sogar es ist eine Lebensaufgabe.

In diesen Prozess gehört natürlich auch, herauszufinden, was die eigene Bestimmung ist bzw. weil das Wort Bestimmung auch immer gleich so mächtig klingt, welcher Tätigkeit man nachgehen will.

Damit einher geht meist irgendein Ereignis, oder ein Einschnitt im Leben, der das bisherige in Frage stellt.

Wie Du weißt, war das bei mir die Erkrankung meiner Tochter.
Allerdings ist mir nun aufgefallen, dass das Ganze bereits viel früher angefangen hat.

Der Ursprung meines neuen Weges liegt in meiner verloren gegangenen Verbindung zu mir bzw. meinem höheren Ich.

Manch einer nennt es auch Gott oder Universum.
Für mich war es auch immer Gott, aber ich löse mich immer mehr von der Konzentration auf eine (männliche) Person.
Letztendlich tragen wir doch alle das Göttliche in uns.
Selbst in der Bibel steht, dass Jesus zu seinen Jüngern sagte: „Ihr seid das Licht der Welt!“

Wenn also ich (und auch Du) das Licht der Welt bin, dann trage ich doch auch alle Weisheit, was mein Leben betrifft, in mir.

Ich habe bereits als Kind sehr viele Abende damit verbracht, mich auf meinen Balkon zu legen, in die Sterne zu blicken und mit Gott zu reden. Das habe ich ganz intuitiv gemacht. Es war auch sehr praktisch, weil ich ihm alles erzählen und um alles bitten konnte, ohne dass irgendein Widerwort kam.
Ich habe mich meine ganze Kindheit über und auch als Jugendliche, geborgen, begleitet und beschützt gefühlt.

Ich war verbunden.

Dann habe ich diese Verbundenheit verloren.
Ich war mit anderen Dingen beschäftigt, habe meine Bestätigung im außen gesucht und gefunden und brauchte diese Art der Verbindung nicht mehr.

Irgendwann traten Ereignisse in mein Leben, die so gar nicht zu mir, meinen Werten und meinem Leben passten.

Ich stürzte mich in eine Affäre, die allen Beteiligten größten Schmerz und Kummer brachte.
Hier herrschte das pure Ego.
Ich verlor komplett den Halt, meine Achtung, meinen Selbstwert und missachtete vieles, was mir bedeutsam und wichtig war.
Ich nannte es Liebe.

Heute weiß ich, wie wenig ich damals über Liebe wusste.

 

Ein Teil meiner Verbindung zu mir, kam mit meinem Mann und schließlich mit der Geburt meiner Tochter zurück. Aber das genügte noch nicht.
Erst die Erkrankung meines Mannes und dann die unserer Tochter, mit allem was dadurch folgte, sorgte dafür, dass ich wieder zu mir fand.

Wahrscheinlich klingt das alles ein wenig pathetisch.
Aber all das musste passieren und das ist mir erst jetzt bewusst geworden, so dass ich heute davon berichten kann.

 

Ich dachte immer, mein spiritueller Weg begann mit meinem Reiki Erlebnis.
Aber das ist gar nicht wahr. Er begann bereits viel früher.

Erst heute, wo ich mich viel mit mir und meinem Weg beschäftigt habe, wird es mir bewusst und ich erkenne, was immer da war, mir immer wieder vor Augen geführt wurde und ich es trotzdem nicht erkannt habe.

Ich trage eine tiefe Verbundenheit zu meinem Höheren Selbst in mir.
Einer meiner größten Werte und zugleich größten Kraftquellen sind meine Familie und meine Freunde.

Es ist mir ein großes Anliegen, Frauen darin zu unterstützen, ihre Verbindungen zu wichtigen Menschen zu verbessern und zu stabilisieren.
Dieser Weg führt meistens u.a. darüber, die Verbindung zu sich selbst zu finden.

Ich sehe so viele zerrüttete Beziehungen – ob zwischen Familien, Freunden oder Partnern.
Meistens liegt das an der eigenen Unzufriedenheit, am Ego und am Stolz.
Dabei geht es den Beteiligten in der Regel nicht gut. Sie fühlen sich einsam, nicht gesehen und unglücklich.

Aufeinander zugehen fällt vielen Menschen schwer.
Ich nehme mich davon nicht aus, denn ich habe selbst die Erfahrung gemacht, wie schwer das ist.

Vieles liegt jedoch einfach nur an der fehlenden und falschen Kommunikation.
Aber das kann man ganz leicht ändern und hierzu braucht es nur eins: den ersten Schritt.

Ich habe nach acht Jahren eine Beziehung zu einem Menschen wieder aufgenommen, der mir einmal sehr wichtig war. Mein verletzter Stolz hat mich davon abgehalten, den Kontakt aufzunehmen.
Aber ich habe erkannt, dass dieser mir mein Leben nicht leichter macht.
Wenn die Gedanken immer kreisen, man immer wieder ein doofes Gefühl in der Magengegend hat und sich traurig fühlt, dann ist es Zeit das Ego in die Ecke zu stellen und den Hörer in die Hand zu nehmen.

Ich habe mich beschwingt und glücklich gefühlt, als die Antwort meines Freundes kam und wie selbstverständlich ist er nun wieder in meinem Leben.

Es war ein innerer Impuls, dem ich gefolgt bin.
Diese innere Weisheit habe ich lange verdrängt und selten beachtet. Hätte ich ab und zu besser hingehört, wären mir meine Herzensthemen: Verbundenheit, Beziehungen, Kommunikation und Liebe, bereits viel eher aufgefallen.

Ich danke Dir, dass Du diesen Weg mit mir gehst und ich wünsche mir, dass Du Dich davon inspirieren lässt, Deine eigene Anbindung an Dich und dadurch auch an Dein Umfeld zu entdecken.

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

  In letzter Zeit habe ich viel über mich und mein Leben nachgedacht. Puh, das klingt echt ein wenig dramatisch und ein bisschen fühle ich mich auch zu jung für diesen Satz. Aber mir sind tatsächlich viele Dinge durch den Kopf gegangen und es hat sich einiges in mir bewegt. Ich musste erkennen, dass ich […]

Ich habe gerade knappe vier Wochen Auszeit hinter mir.
Diese war dringend notwendig, denn es kam nichts mehr aus mir heraus.

Nach der Klarheit, meine Ausrichtung zu ändern, kam zuerst der Aktionismus und dann das Loch. Irgendwann war klar: Susanne, Du brauchst eine Pause!

Zunächst fiel es mir schwer, diese Tatsache einzugestehen und sie mir zu erlauben.
Aber es hat den ein oder anderen Knoten gelöst und mir wieder einmal vor Augen geführt:

Veränderungen sind gut, aber sie brauchen ihre Zeit.

 

Kennst Du das, dass Du von einer Sache überzeugt bist?
Sie liegt klar vor Dir und ist rational absolut sinnvoll. Trotzdem spürst Du eine Sperre in Dir.
Etwas, das nicht erlaubt, dass das Neue sich entfalten darf.

Veränderungen entstehen tatsächlich meistens aus dem Herzen heraus und nicht aus dem Gehirn.
Denn Dein Kopf will Dich eigentlich vor Veränderungen schützen.
Sie sind unbequem und unsicher.
Du musst Altes loslassen und Dich auf etwas Unbekanntes, evtl. Unsicheres einlassen. Das kostet Dich Energie und einen Energieverlust kann Dein Kopf nur sehr schwer zulassen.

So wird abgewogen – hin und her: Soll ich, darf ich, kann ich?

 

Ich überwinde solche Situationen dann oft mit ablenken oder mit blindem Aktionismus. Beides ist nicht besonders sinnvoll und wenig zielführend.

Aber genau in solchen Momenten beginnt man dann plötzlich über vegane Ernährungsumstellung zu recherchieren oder sieht sich irgendwelche sinnlosen YouTube Videos an, in denen uns kleine Kinder Gänsehautmomente ersingen…

Man findet tausend Ausreden, weshalb es jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt ist und weshalb man jetzt noch nicht starten kann.

Alles fadenscheinig!

Wenn das Herz sagt, es ist Zeit für eine Veränderung, wenn Du es ganz tief in Dir spürst, dann ist es auch richtig.

Aber es ist ein Prozess!

Und dieser muss nicht von heute auf morgen stattfinden und Du darfst Dir dafür auch Zeit nehmen. Das ist in Ordnung!

Glaube mir, es war für mich eine große Herausforderung das zu akzeptieren.
Ideen zu Veränderungen dürfen reifen und wachsen. Sie dürfen sich auch wieder verändern und langsam entwickeln.

 

Nachdem mir vor ein paar Wochen mehrere Zaunpfähle vom Universum vor die Füße geworfen wurden, hatte ich entschieden zurückzutreten und erst einmal Raum zu schaffen.

Ich war so voll und fühlte mich gleichzeitig total leer.

Es wollte sich kein vernünftiger Satz mehr bilden lassen und alles kam mir banal und uninteressant vor. Deshalb war die kleine Auszeit das einzig Richtige.
Kein Newsletter, kein Podcast, kein, oder sagen wir mal so gut wie kein, Social Media!

 

Eine Entscheidung zu treffen, die irgendeine Art von Veränderung bedeutet, ob nun groß oder klein, ist selten leicht.
Aber sie sorgt gleichzeitig auch für ein Hochgefühl. Sie führt zu etwas Neuem und Neues verhindert Stillstand und Ausruhen.

Es bedeutet Wachstum, Fortschritt, Spannung und neugierig sein.

 

Ich möchte Dich ermutigen immer wieder bewusst eine Veränderung einzugehen.
Das muss nicht gleich ein Orts- oder Jobwechsel sein.
Stillstand ist ja eigentlich, auf die Dauer, auch langweilig.

 

Egal in welcher Lebenssituation Du Dich gerade befindest – es ist interessant, dass wir oft, und zunächst unbemerkt, von außen auf eine Veränderung gestoßen werden:

  • eine (plötzliche) Schwangerschaft
  • eine unerwartete Kündigung
  • ein Jobangebot
  • eine überraschende Immobilienanzeige
  • eine neue Bekanntschaft
  • eine Krankheit
  • ein Todesfall
  • ein Text in einem Buch oder einer Zeitung

 

Schau einmal ganz genau hin und lass Revue passieren, durch welche Umstände oder auf welchen Weg sich plötzlich Veränderungen in Deinem Leben ergeben haben, die im Nachhinein einen Sinn ergeben.

Es mag sein, dass sich manche Veränderungen in keinem schönen Gewand präsentieren. Oft sind diese Zaunpfähle mit rostigen Nägeln und Holzsplittern versehen. Sie tun weh und sind sehr unangenehm. Aber irgendwann, wenn Du sie annimmst und die Chance erkennst, die sich dahinter verbirgt, wird sich etwas Gutes einstellen.

An dieser Stelle kommen wir wieder zum Vertrauen. Vertrauen in das Leben.

 

Mir hat das Leben in den letzten Jahren einige Knüppel vor die Füße geworfen und glaube mir, ich habe oft damit gehadert und mich gefragt, was das eigentlich soll.

Aber tatsächlich hat sich mein Vertrauen und er Glaube an das Gute immer bewährt und ausgezahlt.

Immer wieder habe ich bewusst wie unbewusst neue Dinge ausprobiert, bin Wege gegangen, die ich vorher nicht beschritten hätte und Impulsen gefolgt, die von außen evtl. seltsam aussahen. Aber nichts davon war falsch oder umsonst.

Alles hat irgendwann einen Sinn ergeben und mich wieder auf etwas Neues gestoßen, das mich weitergebracht hat.

 

Ich habe mir fest vorgenommen noch mehr ins Vertrauen zu gehen.
Ich werde viel mehr meinem Herzen und Bauchgefühl folgen, denn sie haben mich noch nie enttäuscht.

Mein Kopf redet mir dagegen oft ein, dass ich nicht genug bin.
Dass ich Dinge besser oder anders machen sollte.
Er verursacht, dass ich mich vergleiche und mir Unzulänglichkeiten einrede.

Würde ich aber genau hinsehen und bewusst wahrnehmen, was mir mein Verstand da gerade einreden will. Dann würde ich erkennen, dass es meistens nur Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen sind, die mich vor sämtlichen Konsequenzen schützen sollen.

 

Das Zusammenspiel von Herz und Verstand ist richtig.
Es ist gut, die Warnungen aus dem Kopf wahrzunehmen und bewusst zu analysieren.
Was genau will mir das vermittelte Gefühl sagen? Was muss ich beachten? Wo gilt es hinzusehen?

Kopflos wie herzlos – beides ist gleichsam verkehrt.

Aber bisher vertrauen die Meisten von uns mehr dem Kopf.
Dieser verhindert jedoch sehr viel – vor allem unser volles Potential zu nutzen.

 

Scheitern ist nicht schlimm!
Du scheiterst nicht, wenn Du etwas veränderst und etwas Neues wagst.

Es scheitern nur diejenigen, die aufgeben!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

…dann hätte ich die letzten Tage eher nach Salz und Tequila gefragt, anstatt Limonade daraus zu machen.

 

Oft kommt Vieles zusammen, was einen zwingt genauer hinzusehen und auch einfach mal innezuhalten.

Dann muss man manchmal still werden, um wieder laut werden zu können.

Kennst Du diesen Zustand, in dem Du das Gefühl hast, es steht etwas Großes bevor, aber Du kannst es nicht greifen? Du hast die Idee, Du hast die Vorstellung im Kopf, aber Du bist wie gelähmt in die Umsetzung zu gehen.

Mir ging es gerade so und ich möchte Dir gerne davon erzählen, weil es viel mit loslassen, erlauben und Selbstreflektion zu tun hat.

 

Ich hatte mich entschieden, meine Ausrichtung und Zielgruppe anzupassen.
Wenn Du meine Podcastfolgen hörst, dann wirst Du es mitbekommen haben, denn in der letzten Folge hatte ich darüber berichtet.
Es war alles klar und jeder, dem ich davon erzählte, merkte, dass ich dafür brenne und voll in dem Thema aufgehe. Ich war euphorisch und bin direkt aktiv ins Tun gekommen.

Aber dann kam plötzlich von einem Moment auf den anderen der Einbruch.
Urplötzlich überkamen mich Selbstzweifel, Unsicherheit und Angst. Ich war wie gelähmt und fühlte mich komplett leer. Da wollte ich vorwärts gehen und das Ding rocken, aber ich war nicht mehr in der Lage dazu. Obwohl ich wusste, wie man vorgeht, was die nächsten Schritte sind, wusste ich gleichzeitig gar nichts mehr.
Ich wollte nichts mehr sehen und hören. Alles nervte mich und am liebsten wollte ich nur noch schlafen und mich verstecken.
Ich fing sogar an, mir Stellenanzeigen durchzusehen, nur um mich nicht mehr mit meinem Thema befassen zu müssen.

Dann kam der Schock.

An einem Morgen ertastete ich plötzlich einen Knoten in meiner rechten Brust.
Ich war völlig von der Rolle.
Aber an der Stelle muss ich sagen, dass ich sehr gut funktioniere und nicht in eine Schockstarre verfalle. Ich rief direkt meine Ärztin an, bekam sofort einen Termin und musste dann nur noch meine Tochter „wegorganisieren“, da sie eineinhalb Stunden später eine Schnupperstunde in der Schule hatte.

Ist doch klar, dass alles auf einmal kommt und sowas nicht an einem entspannten Vormittag stattfindet…

Die Frauenärztin gab Entwarnung, verschaffte mir aber noch einen zeitnahen Mammographie Termin, damit ich sicher gehen konnte.

 

Der Schreck saß offenbar so tief, dass ich direkt am nächsten Tag Magenprobleme bekam.
Diese zogen sich dann über vier Tage hin, so dass ich am fünften Tag entschied, einen weiteren Arzt aufzusuchen.
Ich fühle mich langsam wie eine alte Frau – jede Woche ein anderes Zipperlein.

Aber durch die Erfahrung mit meiner Tochter, kann ich leider nicht mehr ganz so unbeschwert mit solchen Dingen umgehen.
Aussagen wie: „Wird bestimmt nichts Schlimmes sein! Schlimme Dinge haben nur die Anderen oder sieht man in schlechten Doku Serien!“, ziehen bei mir nicht mehr, weil ich es leider schon anders erleben musste.
Aber die Ärztin diagnostizierte „nur“ eine Gastritis und verschrieb Schonkost und weniger Stress.

Super! Ich habe doch schon seit einiger Zeit gar keinen Stress mehr, denn ich tue doch gerade nichts?!?
Aber das war wohl nur vermeintlich so.
Ich hatte mir selbst so viel Stress gemacht, dass das Neue jetzt laufen muss und dann der Schreck mit dem Knoten, dass mir das Ganze offenbar auf den Magen schlug und mir mein Körper die offizielle Genehmigung zur Auszeit schickte.

Denn diese hatte ich mir nicht erlauben können. Zumindest gedanklich nicht.

Ich konnte zwar nichts angehen und ich wusste, ich brauche gerade Abstand, aber in mir brannte das schlechte Gewissen. Dieser innere Kampf war echt hart und schwer.

Aber ich erlebe das sehr viel bzw. bekomme es von verschiedenen Seiten zurückgemeldet, dass wir sehr leistungsorientiert sind und Erfolg nur durch viel und harte Arbeit erreicht werden kann. Dagegen steht jedoch Vieles, was ich in den letzten eineinhalb Jahren vermittelt bekommen habe.

Wobei es sich eigentlich in fast allen Lebensbereichen bewahrheitet:
Unter Druck kann es nicht oder nur sehr schwer funktionieren.

Je entspannter und je leichter man sich fühlt, umso mehr erreicht man.
Aber genau dieses Wissen sorgt wiederum für Druck.
„Es muss leicht gehen! Es muss leicht gehen! Es muss leicht gehen!“
„Warum klappt es nicht? Was mache ich falsch?“
Es ist eine Spirale, die sich abwärts bewegt und mit der man sich, wider besseren Wissens, vom eigentlichen Ziel entfernt.

Loslassen ist jedoch an dieser Stelle das einzig Richtige!
Es bringt überhaupt nichts, in Situationen, in denen man merkt, dass man einfach mal ne kurze Pause braucht, sich Vorwürfe zu machen und mit einem schlechten Gewissen zu quälen.
Unter Zwang kann keine Kreativität entstehen und daher muss man es einfach aushalten und das Beste daraus machen.

Ich habe gemerkt, dass es mir gut tut, dann für mich selbst zu sorgen und mir selbst Verständnis und Liebe entgegen zu bringen.

Außerdem hilft es, wenn man sich mit lieben Menschen bespricht und man Hilfe annimmt. Egal wie sie aussieht!

Bei mir kam sie, nach gut verlaufener Mammographie, als ich merkte, wie plötzlich eine Woge der Erleichterung über mir zusammenbrach und ich nur noch hätte heulen können, in Form einer großen heißen Schokolade mit Sahne.
Ausgegeben von einer lieben Freundin, die einfach zu mir gefahren kam um mich in den Arm zu nehmen und mich aufzufangen.

Das Gefühl der Lähmung ist noch immer nicht ganz weg. Aber ich merke, dass es sich langsam beginnt davonzuschleichen und das ist auch gut so.
Ich habe nämlich die Schnauze voll davon und verspüre auch allmählich wieder Lust, an meine Euphorie anzuknüpfen und loszulegen.

Wann immer Dich die Leere packt – lass sie zu! Zumindest für einen kurzen Zeitraum.
Manchmal müssen wir Luft holen und einen Schritt zurückgehen. Nicht um schwächer zu werden, sondern um Anlauf zu nehmen, um dann mit erhöhter Kraft loszulegen.

 

Du hast die Kraft, Du hast die Power und Du bist gut so wie Du bist!
Enjoy!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Ich habe mich entschieden, mein Business zu verändern.

Es ist Zeit das bisherige loszulassen und ein paar Veränderungen vorzunehmen.
Die Mütter liegen mir weiterhin am Herzen und die Themen Persönlichkeitsentwicklung, Leichtigkeit und Herausforderungen stemmen, werden weiterhin Inhalte meiner Arbeit sein.

Jedoch werde ich meine Arbeit nicht mehr “nur” auf Mütter ausrichten. Meine Vision ist es Frauen stärker zu machen, woraus sich für mich folgende Schwerpunktthemen herauskristallisiert haben:
– Verhandeln für die eigenen Belange (Beruf und Privat),
– Selbstwert und
– weibliche Führung (Werte/ Vorbildfunktion).

Viele Frauen sind schlechte Verhandler wenn es um die eigenen Ziele, Bedürfnisse und Wünsche geht. Ob Gehaltsverhandlung, Arbeitsmodell oder zu Hause am Küchentisch.

Ich werde Dich darin unterstützen, Deine jeweiligen Ziele zu erreichen.

Damit einher geht das Thema Selbstwert.
Nur wenn Du Deinen Wert erkennst und anerkennst, Du Dir Deiner selbst bewusst bist, kannst Du für Deine Belange einstehen.

Führen als Frau ist ein wichtiges Thema.
Wie möchtest Du führen?
Wie kannst Du Vorbild für andere Frauen sein, die höhere Positionen beziehen wollen und welche Werte möchtest Du vermitteln?
Was hat sich evtl. verändert, nachdem Du eine Elternzeit-Pause eingelegt hast?

Ich bin sehr gespannt und freue mich sehr darauf, diese neuen Schwerpunkte zu erarbeiten und viele Frauen damit beruflich und privat in ihre Kraft zu bringen.

 

Heute dreht es sich kurz und knackig um Deine Zufriedenheit.

Um mehr Leichtigkeit in Deinem Alltag zu erfahren, braucht es eine gehörige Portion Zufriedenheit, denn sie ist die Grundlage dafür.

Was aber bedeutet Zufriedenheit und wie finde ich sie?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da das Thema sehr individuell ist und für jede Frau etwas anderes gilt.
Ich habe dennoch ein paar Antworten gefunden.

Außerdem gibt es heute einen kurzen Powertalk, der Dich motivieren und Dir Energie und Zuversicht bringen wird.

Du darfst gespannt sein…😊

Heute erzähle ich Dir von meinen Erkenntnissen, die ich nach dem Tod meiner Großmutter erlangt habe.

Mir wurden zwei Dinge erneut deutlich vor Augen geführt.
Endlich mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und die Wichtigkeit von Familie und/oder engen Freundschaften.

Meine Großeltern in den letzten Stunden des Lebens meiner Oma zu sehen, hat mich tief berührt und die Zeit, die danach folgte zeigte mir, wie vielseitig sich Liebe zeigen kann und wie wichtig es ist, dass man in enge Beziehungen “investiert”.
Beziehungen zu anderen Menschen, bedeuten Arbeit. Arbeit an sich und an dem Kontakt zum Anderen.
Aber welche Arbeit kann wertvoller sein?

Liebe und Anteilnahme, vertrauensvolles Umgehen, in den Arm nehmen, Nachsicht walten lassen, geduldiges Zuhören, Organisation ohne Erwartung einer Gegenleistung; das erfährst Du nur im engen Kreis der Familie oder bei Freunden.

Was bleibt ist die Liebe und im Fall meiner Oma, ein Lächeln, wenn ich nun an sie denke.

 

Ich habe mir in letzter Zeit öfter Gedanken zum Thema Authentizität gemacht.

Es ist nämlich gar nicht so einfach immer authentisch zu sein. Das würde bedeuten, dass man es aushalten muss, wenn man aneckt und Gegenwind bekommt.
Aber wenn ich erreichen will, dass man mich und nicht meine Fassade mag, dann bleibt nur authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen.

Im Dienstleistungsbereich erlebt man es sehr häufig, dass die Anbieter versuchen sich im besten Licht zu präsentieren. Wenn sich im Nachgang jedoch herausstellt, dass sie gar nicht leben was sie kommunizieren oder ganz anders sind, als auf Fotos und in Texten dargestellt, dann halten die (Geschäfts-)Beziehungen nicht lange und man verliert das Vertrauen der Kunden.

Selbiges gilt im privaten Bereich.
Hier gibt es z.B. auch immer wieder Menschen auf die man trifft, vor denen man meint sich verstellen zu müssen, um anzukommen. Aber solche Art von Beziehung tut nicht gut.
Man muss nicht jeden, der nicht zu 100% zu einem passt, direkt aus dem eigenen Leben kicken. Aber Energieräuber sollten auf Dauer keinen Platz haben. Vor allem, wenn Du merkst, dass Du nicht so sein kannst wie Du bist.

Denn authentisch sein, bedeutet auch frei sein.
Was für eine Erleichterung!

 

Ich freue mich heute im Podcast mit der lieben Vanessa Jobst-Jürgens zu sprechen.

Vanessa richtet regelmäßige Treffen von Müttern aus, die gerade dabei sind sich selbstständig zu machen oder bereits selbstständig sind.
Außerdem ist sie Systemische Coach und berät Unternehmen zum Thema New Work.
Zu alledem ist sie auch noch Mutter, was sie sehr genießt.

In der heutigen Folge erfährst Du
– welche Chancen aber auch welche Herausforderungen es bedeutet selbstständig zu sein
– welche Möglichkeiten sich für Frauen bzw. Mütter durch das Thema New Work im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergeben können
– wie sehr das Mama-Sein einen verändern kann
– und wie man es schafft so viele Themen miteinander zu vereinen indem man Vieles einfach mit Humor nimmt 😊

 

Jede von uns wird spontan ein paar Punkte aufzählen können, die ihr Energie rauben.
Dabei kann es sich um Situationen, Tätigkeiten, Pflichten aber auch Personen handeln. Meist sind uns die täglichen Energieräuber (oft auch einfach nur Zeitfresser) jedoch gar nicht bewusst.
Wir durchlaufen unseren Tag, eingebettet in meist feste Abläufe und Rituale und am Abend fallen wir kaputt und müde auf die Couch.

Wieder nichts geschafft! Wieder keine freie Minute gehabt.

Meist sind wie jedoch selbst schuld an diesem Zustand.
Ich möchte Dich heute ein bisschen dafür sensibilisieren und Dir bewusst machen, wie Du Deinen Energieräubern auf die Schliche kommst und dann begegnen kannst.