Ich habe gerade knappe vier Wochen Auszeit hinter mir.
Diese war dringend notwendig, denn es kam nichts mehr aus mir heraus.

Nach der Klarheit, meine Ausrichtung zu ändern, kam zuerst der Aktionismus, dann der Zweifel und dann das Loch. Irgendwann war klar: Susanne, Du brauchst eine Pause!

Zunächst fiel es mir schwer, diese Tatsache einzugestehen und sie mir zu erlauben.
Aber es hat den ein oder anderen Knoten gelöst und mir wieder einmal vor Augen geführt:

Veränderungen sind gut, aber sie brauchen ihre Zeit.

 

Kennst Du das, dass Du von einer Sache überzeugt bist?
Sie liegt klar vor Dir und ist rational absolut sinnvoll. Trotzdem spürst Du eine Sperre in Dir.
Etwas, das nicht erlaubt, dass das Neue sich entfalten darf.

Veränderungen entstehen tatsächlich meistens aus dem Herzen heraus und nicht aus dem Gehirn.
Denn Dein Kopf will Dich eigentlich vor Veränderungen schützen.
Sie sind unbequem und unsicher.
Du musst Altes loslassen und Dich auf etwas Unbekanntes, evtl. Unsicheres einlassen. Das kostet Dich Energie und einen Energieverlust kann Dein Kopf nur sehr schwer zulassen.

So wird abgewogen – hin und her: Soll ich, darf ich, kann ich?

 

Ich überwinde solche Situationen dann oft mit ablenken oder mit blindem Aktionismus. Beides ist nicht besonders sinnvoll und wenig zielführend.

Aber genau in solchen Momenten beginnt man dann plötzlich über vegane Ernährungsumstellung zu recherchieren oder sieht sich irgendwelche sinnlosen YouTube Videos an, in denen uns kleine Kinder Gänsehautmomente ersingen…

Man findet tausend Ausreden, weshalb es jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt ist und weshalb man jetzt noch nicht starten kann.

Alles fadenscheinig!

Wenn das Herz sagt, es ist Zeit für eine Veränderung, wenn Du es ganz tief in Dir spürst, dann ist es auch richtig.

Aber es ist ein Prozess!

Und dieser muss nicht von heute auf morgen stattfinden und Du darfst Dir dafür auch Zeit nehmen. Das ist in Ordnung!

Glaube mir, es war für mich eine große Herausforderung das zu akzeptieren.
Ideen zu Veränderungen dürfen reifen und wachsen. Sie dürfen sich auch wieder verändern und langsam entwickeln.

 

Nachdem mir vor ein paar Wochen mehrere Zaunpfähle vom Universum vor die Füße geworfen wurden, hatte ich entschieden zurückzutreten und erst einmal Raum zu schaffen.

Ich war so voll und fühlte mich gleichzeitig total leer.

Es wollte sich kein vernünftiger Satz mehr bilden lassen und alles kam mir banal und uninteressant vor. Deshalb war die kleine Auszeit das einzig Richtige.
Kein Newsletter, kein Podcast, kein, oder sagen wir mal so gut wie kein, Social Media!

 

Eine Entscheidung zu treffen, die irgendeine Art von Veränderung bedeutet, ob nun groß oder klein, ist selten leicht.
Aber sie sorgt gleichzeitig auch für ein Hochgefühl. Sie führt zu etwas Neuem und Neues verhindert Stillstand und Ausruhen.

Es bedeutet Wachstum, Fortschritt, Spannung und neugierig sein.

 

Ich möchte Dich ermutigen immer wieder bewusst eine Veränderung einzugehen.
Das muss nicht gleich ein Orts- oder Jobwechsel sein.
Stillstand ist ja eigentlich, auf die Dauer, auch langweilig.

 

Egal in welcher Lebenssituation Du Dich gerade befindest – es ist interessant, dass wir oft, und zunächst unbemerkt, von außen auf eine Veränderung gestoßen werden:

  • eine (plötzliche) Schwangerschaft
  • eine unerwartete Kündigung
  • ein Jobangebot
  • eine überraschende Immobilienanzeige
  • eine neue Bekanntschaft
  • eine Krankheit
  • ein Todesfall
  • ein Text in einem Buch oder einer Zeitung

 

Schau einmal ganz genau hin und lass Revue passieren, durch welche Umstände oder auf welchen Weg sich plötzlich Veränderungen in Deinem Leben ergeben haben, die im Nachhinein einen Sinn ergeben.

Es mag sein, dass sich manche Veränderungen in keinem schönen Gewand präsentieren. Oft sind diese Zaunpfähle mit rostigen Nägeln und Holzsplittern versehen. Sie tun weh und sind sehr unangenehm. Aber irgendwann, wenn Du sie annimmst und die Chance erkennst, die sich dahinter verbirgt, wird sich etwas Gutes einstellen.

An dieser Stelle kommen wir wieder zum Vertrauen. Vertrauen in das Leben.

 

Mir hat das Leben in den letzten Jahren einige Knüppel vor die Füße geworfen und glaube mir, ich habe oft damit gehadert und mich gefragt, was das eigentlich soll.

Aber tatsächlich hat sich mein Vertrauen und er Glaube an das Gute immer bewährt und ausgezahlt.

Immer wieder habe ich bewusst wie unbewusst neue Dinge ausprobiert, bin Wege gegangen, die ich vorher nicht beschritten hätte und Impulsen gefolgt, die von außen evtl. seltsam aussahen. Aber nichts davon war falsch oder umsonst.

Alles hat irgendwann einen Sinn ergeben und mich wieder auf etwas Neues gestoßen, das mich weitergebracht hat.

 

Ich habe mir fest vorgenommen noch mehr ins Vertrauen zu gehen.
Ich werde viel mehr meinem Herzen und Bauchgefühl folgen, denn sie haben mich noch nie enttäuscht.

Mein Kopf redet mir dagegen oft ein, dass ich nicht genug bin.
Dass ich Dinge besser oder anders machen sollte.
Er verursacht, dass ich mich vergleiche und mir Unzulänglichkeiten einrede.

Würde ich aber genau hinsehen und bewusst wahrnehmen, was mir mein Verstand da gerade einreden will. Dann würde ich erkennen, dass es meistens nur Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen sind, die mich vor sämtlichen Konsequenzen schützen sollen.

 

Das Zusammenspiel von Herz und Verstand ist richtig.
Es ist gut, die Warnungen aus dem Kopf wahrzunehmen und bewusst zu analysieren.
Was genau will mir das vermittelte Gefühl sagen? Was muss ich beachten? Wo gilt es hinzusehen?

Kopflos wie herzlos – beides ist gleichsam verkehrt.

Aber bisher vertrauen die Meisten von uns mehr dem Kopf.
Dieser verhindert jedoch sehr viel – vor allem unser volles Potential zu nutzen.

 

Scheitern ist nicht schlimm!
Du scheiterst nicht, wenn Du etwas veränderst und etwas Neues wagst.

Es scheitern nur diejenigen, die aufgeben!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

HIER kannst Du mehr über mich erfahren.
Wenn Du Dich gerade in einer persönlichen Phase der Veränderung befindest und Dir dabei Unterstützung wünscht, dann melde Dich gerne per E-Mail bei mir oder melde Dich direkt zu einem kostenlosen und unverbindlichen Kennlerngespräch an. Ich freue mich auf Dich!

 

…dann hätte ich die letzten Tage eher nach Salz und Tequila gefragt, anstatt Limonade daraus zu machen.

 

Oft kommt Vieles zusammen, was einen zwingt genauer hinzusehen und auch einfach mal innezuhalten.

Dann muss man manchmal still werden, um wieder laut werden zu können.

Kennst Du diesen Zustand, in dem Du das Gefühl hast, es steht etwas Großes bevor, aber Du kannst es nicht greifen? Du hast die Idee, Du hast die Vorstellung im Kopf, aber Du bist wie gelähmt in die Umsetzung zu gehen.

Mir ging es gerade so und ich möchte Dir gerne davon erzählen, weil es viel mit loslassen, erlauben und Selbstreflektion zu tun hat.

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Ich habe mich entschieden, mein Business zu verändern.

Es ist Zeit das bisherige loszulassen und ein paar Veränderungen vorzunehmen.
Die Mütter liegen mir weiterhin am Herzen und die Themen Persönlichkeitsentwicklung, Leichtigkeit und Herausforderungen stemmen, werden weiterhin Inhalte meiner Arbeit sein.

Jedoch werde ich meine Arbeit nicht mehr „nur“ auf Mütter ausrichten. Meine Vision ist es Frauen stärker zu machen, woraus sich für mich folgende Schwerpunktthemen herauskristallisiert haben:
– Verhandeln für die eigenen Belange (Beruf und Privat),
– Selbstwert und
– weibliche Führung (Werte/ Vorbildfunktion).

Viele Frauen sind schlechte Verhandler wenn es um die eigenen Ziele, Bedürfnisse und Wünsche geht. Ob Gehaltsverhandlung, Arbeitsmodell oder zu Hause am Küchentisch.

Ich werde Dich darin unterstützen, Deine jeweiligen Ziele zu erreichen.

Damit einher geht das Thema Selbstwert.
Nur wenn Du Deinen Wert erkennst und anerkennst, Du Dir Deiner selbst bewusst bist, kannst Du für Deine Belange einstehen.

Führen als Frau ist ein wichtiges Thema.
Wie möchtest Du führen?
Wie kannst Du Vorbild für andere Frauen sein, die höhere Positionen beziehen wollen und welche Werte möchtest Du vermitteln?
Was hat sich evtl. verändert, nachdem Du eine Elternzeit-Pause eingelegt hast?

Ich bin sehr gespannt und freue mich sehr darauf, diese neuen Schwerpunkte zu erarbeiten und viele Frauen damit beruflich und privat in ihre Kraft zu bringen.

 

So oft reden wir vom zurückstecken, der Teilzeitfalle und den schwierigen Bedingungen im Job, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Aber wie wäre es, wenn wir einmal nicht die Schuld bei den anderen suchen, sondern uns an die eigene Nase fassen. Wie denkst Du über Deine Situation?
Wenn Du selbst der Meinung bist, dass Du zurücksteckst, dass Du benachteiligt bist und dass es unfair ist, wie wenig Rücksicht auf Dich genommen wird, dann kannst Du auch nicht erwarten, dass Kollegen & Co. anders denken.
Die Veränderung steckt in Dir!
Wenn Du davon überzeugt bist, dass es ein großes Geschenk ist, Mutter geworden zu sein, trotz aller Herausforderungen, dann transportierst Du das auch nach außen. Es muss viel selbstverständlicher werden und wir sollten uns nicht mehr rechtfertigen müssen, wenn wir Familie und Beruf vereinbar haben wollen. Dafür müssen wir jedoch selbst in den Ring steigen und deutlich kommunizieren, was wir denken und benötigen um weiterhin einen guten Job machen zu können.