Was macht in Deinen Augen einen Menschen wertvoll?

Stellt man diese Frage, sind die Antworten meist ziemlich eindeutig und klar.
Menschen werden durch Verhalten wertvoll, das nicht durch das Ego geprägt ist, sondern von Mitgefühl, Empathie, Fürsorge und gegenseitigem Miteinander gekennzeichnet wird.

Materielle Errungenschaften, Macht und Einfluss schaffen keine wertvollen Beziehungen, die unsere menschlichen Bedürfnisse erfüllen.

Trotzdem streben sehr viele Menschen genau nach diesen Errungenschaften und bewerten sich und ihr Umfeld danach.

Wertvoll ist was Wert schafft.

Mit diesem Wert ist der materielle, finanzielle Wert gemeint. Ohne Geld keine Sicherheit und kein anerkennendes Nicken im Umfeld.

Im Streben nach Geld und Karriere, wird meist vergessen, dass diese selten in der eigenen Werte-Pyramide vertreten sind.
In den meisten Top Ten der persönlichen Werte stehen, Liebe, Familie, Dankbarkeit, Ehrlichkeit, u.ä. ganz oben.
Erfolg, Einfluss, Ehrgeiz und Leistung, stehen, wenn überhaupt, deutlich drunter oder außerhalb der Top Ten.

Trotzdem werden Tätigkeiten, bei denen Menschen sich um andere Menschen kümmern und damit unsere Werte bedienen, oft weniger wert eingestuft als z.B. ein Führungsjob in einem Wirtschaftsunternehmen.
Der Wert, der dabei im Vordergrund steht, ist Geld (was eigentlich gar kein Wert ist) aber auch Macht und Einfluss.

Das geschieht meist ganz unbewusst, denn ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen das sofort und wehement abstreiten würden, wenn man sie darauf anspricht.

Jetzt kann man natürlich einwerfen, dass Geld und Macht die Bedürfnisse nach Sicherheit und auch Unabhängigkeit oder Freiheit erfüllen.

Natürlich tun sie das. Aber hier lohnt es sich etwas kritischer hinzusehen.
Meiner Meinung nach verstecken wir uns gerne hinter diesem Argument, um nicht auf gewohnte Bequemlichkeiten und Komfort verzichten zu müssen. Wenn wir ganz genau hinsehen, braucht es nämlich gar nicht so viel Geld um sich sicher zu fühlen.
Wer zu Geld kommt, hat auch immer Angst, dass er es wieder verliert.

Die Grundbedürfnisse müssen befriedigt sein. Rechnungen und Hypotheken bezahlt werden und die Altersvorsorge gesichert sein.
Aber alles darüber hinaus, ist nüchtern betrachtet Luxus.
Corona hat uns gezeigt, wie wenig wir eigentlich brauchen. Plötzlich hinterfragen viele Menschen ihr Konsumverhalten und stellen fest, dass dieses sie gar nicht glücklich gemacht hat. Es hat einiges kompensiert und von Kummer und Unzufriedenheit abgelenkt.
Aber plötzlich haben nicht mehr die Manager den Applaus bekommen, sondern die Pflegekräfte.

Ich habe nichts gegen Geld! Im Gegenteil!
Mir macht es große Freude lecker essen zu gehen, zu reisen und regelmäßig zu shoppen.
Aber ich habe in den letzten Jahren etwas ganz Entscheidendes gelernt.
Es ist nicht das, was mich letzten Endes glücklich macht!
Wenn ich mir jetzt ab und zu etwas gönne, schätze ich es plötzlich viel mehr wert und genieße es, wie ich es früher nie getan habe.

Aber der Punkt auf den ich in diesem Artikel hinaus will, ist ein ganz anderer.

Nach einem Gespräch mit einer Kundin, kam erneut ein Thema hoch, was noch immer sehr verbreitet zu sein scheint.  In der Diskussion um Gleichberechtigung der Frau/Mütter was Job und Karriere angeht, geht es allerdings irgendwie unter:

Mütter wünschen sich mehr Anerkennung und Wertschätzung.
Besonders von ihrem Partner.

Viele haben das Gefühl, dass das was sie tun zu wenig wertgeschätzt und für selbstverständlich angesehen wird.
Dem Partner ist oft gar nicht bewusst, was ihre Partnerin den ganzen Tag alles macht. Vor allem nicht, wo sie ihm alles den Rücken freihält und was nicht vorhanden oder möglich wäre, würde sie sich nicht darum kümmern.

Genauso geht es übrigens auch Menschen, die in Pflegeberufen tätig sind.
Auch hier wurde mir erzählt, wie wenig Wertschätzung man aus dem nahen Umfeld bekommt, obwohl man doch so eine wertvolle Aufgabe erfüllt.

Nachdem mir meine Kundin erzählte, dass sie oft ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie mal nichts zu tun hat und sich eine kurze Auszeit gönnt, war mir klar, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht.

Was für eine Wertevorstellung herrscht bitte in unseren Köpfen?
Warum bekommen Frauen ein schlechtes Gewissen, weil sie „nichts tun“, während der Mann doch arbeiten ist.

Wie kann es sein, dass eine Mutter das Gefühl hat, weniger wert zu sein, weil sie ja „nur“ zu Hause ist oder „nur“ in Teilzeit arbeitet?

Ich frage Dich:
Woran machst Du den Wert einer Arbeit fest?
An der Höhe des Verdienstes oder an deren Leistung?
Sind Menschen und deren Tun wertvoller, weil sie damit (mehr) Geld verdienen?
Ist im Umkehrschluss ein Mensch und dessen Tun weniger wert, weil er sich dabei um einen anderen Menschen kümmert?

Sind Mütter und deren Zeit also weniger wert, weil sie nicht oder „nur“ in Teilzeit arbeiten und dadurch weniger Geld verdienen?

Würde das dann auch bedeuten, wenn Du Dich später um Deine/eure Eltern kümmerst, damit sie nicht ins Heim müssen, dass diese Arbeit dann ebenfalls weniger wert ist, als die Deines Partners?

Eigentlich darf man sich die Frage, welche Arbeit mehr Anerkennung verdient, nicht stellen. Denn in meinen Augen hat jegliche Form von Arbeit, Anerkennung verdient!
Unabhängig ob und wie hoch sie bezahlt wird!

Wir reden immer von Gleichberechtigung in Beruf und Familie.
Dabei achten wir viel zu selten darauf, dass Mütter/Väter, die zu Hause sind, um ihre Kinder nicht zum größten Teil fremdbetreuen zu lassen, einen tollen Job leisten und dieselbe Anerkennung verdienen, wie alle anderen.

Leider hat man es geschafft, dass Viele selbst glauben, was sie tun, ist weniger wert.

Warum?

Meistens bedeutet Arbeit, die Karriere und viel Geld bringt, dass man kaum zu Hause ist und dadurch wenig Zeit mit der Familie verbringt. Häufig sind diejenigen gestresst und überlastet. Zu Hause sind sie genervt und brauchen Erholung. Sind also wieder kaum für die Familie da.
Da wundert es nicht, dass Familien sich trennen.
Aber derjenige, der zu Hause ist, sich um alles andere kümmert und dafür sorgt, dass der Laden (die Familie) bestehen bleibt, bekommt gesagt, dass sie/er ja nur zu Hause ist…

Hier geht es nicht um die Frage, ob Frau arbeiten gehen soll oder muss.

Es gibt zig Gründe die dafürsprechen, dass wir Frauen unser eigenes Geld verdienen und für uns sorgen müssen. Genauso gibt es zig Gründe, die dafürsprechen, eine Weile mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, als mit den Kollegen.
In diesem Artikel geht es um Haltung und nicht um die Bewertung von Familienmodellen. Jede Frau darf wählen, was sie für richtig und in ihrer Situation für machbar erachtet.

Mir geht es heute rein um das Wertegefühl, das Müttern vermittelt wird.
Egal wie sehr es in den Medien platziert wird. In der Realität fühlen sich die meisten Frauen in der Rechtfertigungsposition, und dürfen sich noch immer Sätze anhören, wie: „Du arbeitest doch nur Teilzeit.“  Oder „Ich muss mich ausruhen, ich habe den ganzen Tag / die ganze Woche gearbeitet!“

Aber jetzt frage ich Dich direkt: „Was denkst Du selbst über Dich und Deinen Arbeitstag?“

Ich unterstelle, dass viele Mütter selbst denken, dass ihre Tätigkeit weniger wert ist (weil sie ja kein oder weniger Geld verdienen) und sie daher auf ihren Partner Rücksicht nehmen müssen.

Aber ist das nicht ein absoluter (entschuldige) Bullshit?!?!?!?

In den meisten Fällen haben Frau und Mann sich gemeinsam für eine Familie entschieden. Gemeinsam wurde das Familienmodell entschieden und auch wenn es oft von Anfang an klar ist, dass die Frau zu Hause bleibt oder nur noch in Teilzeit arbeitet, habt ihr das so entschieden.
Du hast es entschieden!

Uns stehen mittlerweile alle Möglichkeiten offen und wir können uns je nach finanzieller Lage entscheiden, wie wir Familie handhaben wollen und was uns guttut.

Meiner Meinung nach sind es weniger die schwierigen Umstände, als vielmehr die Haltung die hinter allem Stress und unglücklich sein steckt.

Noch immer wird es einfach als weniger wert erachtet, wenn Frau (und noch schlimmer Mann) entscheidet zu Hause zu bleiben. Auch wenn jeder weiß, dass diese Frau (Mann) dann nicht Kaffee trinkend auf dem Sofa sitzt.
Ich bin ziemlich sicher, dass jede (Haus)-frau (ich bleibe jetzt einfach mal bei der Frau, weil ich nun mal für sie schreibe und das noch immer die Mehrheit ist) um ein Vielfaches mehr arbeitet, als jeder Mann mit top Job!

Hier ein paar Aspekte, mit denen ich meine Behauptung untermauern will:
1.     Männer finden Dinge anstrengend, die Frauen nur ein müdes Lächeln entlocken.
2.     Frauen erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig.
3.     Eine Frau in Teilzeit arbeitet deutlich effektiver, weil sie sich in ihren Teilzeit-Stunden kaum eine Pause gönnt. Ein Vollzeit Beschäftigter hat deutlich mehr Pausen und freie Zeiten. Es gibt eine Studie aus England, die besagt, dass Vollzeit Beschäftigte in 8 Stunden nur 3 Stunden effektiv arbeiten.
4.     Nach dem Job ist vor dem Job.
Am Nachmittag geht es mit vollem Programm weiter.
In der Nacht werden die Termin und To Does der nächsten Tage geplant und gedanklich durchgegangen, während Mann daneben friedlich schläft.
5.     Geschäftsreisen, werden gern als anstrengend verkauft, aber welche Mutter würde sich nicht eine kurze Auszeit mit „vernünftigen“ Gesprächen, Essen gehen, Hotelübernachtung … wünschen?
6.     Männer mit „top Job“ haben in der Regel Assistenten oder Sekretärinnen, die ihnen ein Vielfaches ihrer Arbeit abnehmen.
7.     „Aber ich habe so viel Verantwortung und muss wichtige Entscheidungen treffen.“
An welcher Stelle gilt das nicht auch für das Elternteil, das zu Hause ist???

Letztendlich sollte es dieses Kräftemessen überhaupt nicht geben.
Jeder hat seinen Part und erledigt ihn nach bestem Wissen und Gewissen.
Es ist jedoch entscheidend, dass Beide sich und ihre Arbeit gegenseitig wertschätzen und anerkennen.
Das eine ist nicht besser als das andere. Vor allem nicht, wenn es darum geht, was mehr Wert hat und dieser Wert am Geld bemessen wird!

Wenn es darum geht, dann sollten wir schnellstens dazu über gehen, ein Gehalt für Dich festzulegen.

Hast Du Dir jemals Gedanken über Deinen Stundenlohn als Mutter gemacht?

Wenn es Dir schwerfällt, Dein Tun als wertvoll zu erachten, dann rechne Dir einen Stundenlohn aus, gemessen z.B. an Deinem vorherigen Job. Du wirst überrascht sein, auf was für einen Tagessatz Du plötzlich kommst. Schließlich hat Dein Arbeitstag ja mindestens 14 Stunden…

Nebenbei bemerkt wäre es eh eine Überlegung wert, mit Deinem Partner über eine Ausgleichszahlung zu sprechen, die Du in Deine Altersvorsorge stecken kannst. Schließlich läuft seine Vorsorge einfach weiter (wird evtl. noch höher) und Deine stagniert.
Theoretisch könntest ja auch Du Vollzeit Karriere machen.

Mindestens ein Elternpart muss zeitlich im Job zurückstecken. Anders ist es kaum machbar und by the way – ein bisschen Zeit will man mit den eigenen Kindern ja doch auch verbringen…   Es geht um die gemeinsamen Kinder und nicht um Freizeit, die Du Dir auf seine Kosten nimmst!

Alles fängt bei unserem Denken an! Wir selbst haben es in der Hand!
Es bringt nichts, auf die anderen zu schimpfen und die Ungerechtigkeit im Land zu kritisieren, wenn wir selbst heimlich genauso denken.

Sei Dir Deines eigenen Wertes bewusst!
Gib Dir selbst die Anerkennung, die Du Dir wünschst!

Erst dann, kannst Du sie auch von jemand anderem bekommen.

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Photo by Markus Spiske on Unsplash

 

Was bedeutet für Dich Mut?

 

Es gibt ein wunderschönes Zitat aus dem Film „Wir kaufen einen Zoo“:

 „Manchmal musst du nur 20 Sekunden unglaublich mutig sein um Großes zu erzielen!“

Dieser Satz ist bei mir hängengeblieben und daraus ist ein Blogartikel entstanden, den Du auf dem Blog „FIELFALT“ lesen kannst.

 

Hier gehts zum Artikel: 20 Sekunden Mut

 

Viel Freude beim lesen!

Deine Susanne

„Krisen sind eine Chance!“

Das haben wir in den vergangenen Monaten sehr oft gehört.
Die Aussage stimmt, aber sie ist nicht immer leicht zu verstehen bzw. umzusetzen.

Wer in einer Krise steckt oder bestimmte Situationen als Krise betrachtet, erkennt eben genau aus diesem Grund nicht die große Chance, vor der er gerade offenbar steht.

 

Um was für eine Chance handelt es sich denn überhaupt, wenn man in einer Krise steckt?

In der Regel wird hier von der Chance zur Veränderung gesprochen.
Denn die meisten Menschen verändern erst dann etwas in ihrem Leben, wenn ein Ereignis eintritt, das sie zum Umdenken zwingt. Schicksaalschläge jeglicher Art sind hier meist der Auslöser. Sie erinnern uns an den Wert des eigenen Lebens – an das, was für jeden Einzelnen wirklich zählt.

Aber genau hier steckt auch eine große Gefahr.
Das eigene Leben zu hinterfragen, bzw. die Art und Weise, wie man es bisher geführt hat, ist gut, solange man nicht blind losrennt und im wilden Aktionismus ganz viel Porzellan zerschlägt, das sich danach nicht wieder reparieren lässt.

Das Leben, das Du bis jetzt geführt hast, ist genau das, was Du für Dich bestimmt hast.
Es ist Dein aus Deinen Entscheidungen heraus gewählter Weg.
Manchmal hast Du ihn bewusst gewählt, manchmal intuitiv. Aber auf jeden Fall warst Du es, der die Wahl getroffen hat. Es hat viele Gründe, warum Du stehst, wo Du stehst.
Und es ist gut, so wie es ist!


Nun stehst Du an einer Gabelung

Krisen sind immer Gabelungen, aber sie müssen keine komplett neue Ausrichtung bedeuten.
Es kann sein, dass Du Die Richtung Deines bisherigen Weges beibehältst. Allerdings läufst Du ein paar Meter abseits und erblickst dabei neue Dinge, nimmst den Weg anders wahr, siehst andere Farben…
Oder Du wählst den anderen Weg und schlägst eine vollkommen neue Richtung ein.

Veränderungen gibt es auf verschiedene Art und Weisen.
Die eine lässt keinen Stein auf dem anderen, eine andere wiederum verändert lediglich das Setting, die Umstände, die Denkweise und bewirkt ebenfalls enorm viel.
In jedem Fall wird es nicht mehr so sein wie zuvor.
Das ist gut so! Es soll auch so sein, denn ansonsten wäre die Krise nicht in Dein Leben getreten.

Beide Möglichkeiten der Veränderung sind gut.
Aber welche jetzt für Dich richtig ist, kann niemand außer Dir entscheiden.

Ohne Krisen würden wir kaum etwas in unserem Leben verändern. Dabei halten wir sehr viel aus, verdrängen und reden uns ein, dass alles gut ist.
Veränderungen machen Angst. Sie sorgen für Verunsicherung und das ist etwas, das unser Verstand auf jeden Fall vermeiden will. Er möchte uns beschützen – vor allen Konsequenzen die eine eventuelle Veränderung mit sich bringen würde.

Aber braucht es wirklich immer erst einen Zusammenbruch des (eigenen) Systems, bis man den Mut aufbringt etwas zu verändern?

Ich glaube ja und liefere selbst ein gutes Beispiel dafür.
Krisen sind die Initialzündung für Veränderungen, denn sie liefern uns die Rechtfertigung vor allen Konsequenzen.

Genau deshalb rufen jetzt viele Coaches und geistige Lehrer zum Mut zur Veränderung auf.
Wir brauchen solche Zeiten, um uns in Gang zu setzen. Ansonsten haben wir es uns in unserem Alltagsnest zu gemütlich gemacht.

Der Kraftaufwand ist hoch und deshalb muss meistens auch der Schmerz groß sein, um den Weg anzutreten.

Unsere persönlichen Krisen sehen alle vollkommen verschieden aus.
Was für die eine Person eine Herausforderung ist, stürzt eine andere in die Verzweiflung und umgekehrt.
Krisen können unterschiedlich stark sein und keine lässt sich von außen bewerten. Sie sind sehr persönlich und jeder geht anders damit um.

 

Krise als Motor und Geschenk?

Um eine Krise „sinnvoll“ zu nutzen und sie zum Motor und letzten Endes Geschenk werden zu lassen, gibt es einiges zu beachten.

1.     Komme zur Ruhe
Die Situation wirbelt ganz viel auf. Sie lässt Gefühle in uns hochkommen, die uns eventuell erschrecken und die uns vor allem lähmen.
Angst, Wut, Trauer, Scham sind solche Kandidaten.
Sie gehen an unsere Grundbedürfnisse und lassen uns in ein tiefes Loch fallen.
„Keine Ahnung, wie ich da wieder raus kommen soll…“

Versuche Dir dieser Gefühle bewusst zu werden.

Welches Gefühl kommt hoch?
Oder kommen mehrere Gefühle hoch?
Treten sie gleichzeitig oder hintereinander auf?
Wann treten sie auf?
Was war der Auslöser?
Welches Ereignis hat sie getriggert?

Versuche im ersten Schritt nur wahrzunehmen und Dir der Situation bewusst zu werden.
Erkenne das Gefühl an. Lass es zu und vor allem erlaube es Dir.
Denn, es gehört zu Dir!

Dass Du fühlst was Du fühlst, hat etwas mit Deinen Prägungen und Erfahrungen zu tun. Es kommt nicht, weil Du ein schwacher Mensch bist!

Dir werden ganz klar Deine Grenzen aufgezeigt, aber auch woran Du arbeiten darfst.
Eines ist klar: Aufgeben ist keine Option!

Grenzen sind dafür gemacht um etwas abzugrenzen, in Schach zu halten oder zu verbergen. Aber wann haben Menschen jemals Grenzen auf Dauer akzeptiert? Grenzen werden überwunden – sei es physisch oder mental.

Zuerst stellen wir sie fest, dann stellen wir sie in Frage und zuletzt fordern wir sie heraus und überwinden sie.


Welches Gefühl steckt also hinter Deiner Krise?


Angst:

Angst macht Angst.
Sie drückt sich oft in Stress, Nervosität oder Schlafstörungen aus und raubt uns den Atem. Angst ist die Grenze schlecht hin, denn sie baut sich wie eine Mauer vor bzw. in uns auf und verhindert jegliches Weiterkommen.

Sie steht oft in Zusammenhang mit Existenz- oder Verlustängsten.
Das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein starkes Grundbedürfnis aller Menschen. Wir handeln instinktiv danach und alles was vermeintlich unsere Existenz bedroht macht uns Angst.
Allerdings lassen wir uns auch sehr schnell in diese vermeintliche Existenzangst drängen. Viele Menschen empfinden bereits Existenzängste, sobald im Job mal schlechte Luft herrscht. Schlechte Laune beim Vorgesetzten, ein fragwürdiger Kommentar eines Kollegen und schwups dreht das Gedankenloskarussell seine Runden.

Für alle Ängsten, die in Dir hochkommen, gilt eine simple aber wirksame Strategie: Stell Dir die Frage, ob Du sicher weißt, dass es ist, wie Du denkst, dass es ist?

 

„Gedanken sind wie Wolken. Sie kommen und gehen. Wahr werden sie erst dann, sobald Du sie glaubst.“ (Byron Katie)

 

Ist Deine Existenz wirklich bedroht, wenn Du Deinen Job verlierst?
Bist Du tatsächlich in Gefahr, wenn Du zu wenig Geld auf dem Konto hast?

Unsere Angst kann uns helfen, den Übergang zu etwas Neuem zu schaffen. Denn wenn wir etwas nicht ändern oder akzeptieren können, dann kann es nur etwas Neues geben. Hierfür braucht es Mut, sich der Angst zu stellen und sich nicht von ihr eingrenzen zu lassen. Wenn Du Angst nicht als Gefahr betrachtest, sondern eine Neugier für das Unbekannte entwickeln kannst, so wird auch Angst zu deinem Motor.

Wir Menschen schütten Dopamin, unser Glückshormon, u.a. immer dann aus, wenn uns Neues begegnet. Das kannst Du natürlich erreichen, indem Du Dir ständig neue Sachen kaufst. Du kannst aber auch etwas verändern und dadurch etwas Neues in Dein Leben holen, das Dich glücklich machen wird.

Wut:
Von der Wut handelt mein letzter Blog-Artikel, den Du Dir an dieser Stelle gerne durchlesen darfst. Daher will ich hier nicht mehr ausführlich darauf eingehen.
Wut entsteht, wenn ich etwas als falsch erachte. Daher ist unsere Wut auch immer ein wichtiger Antreiber und bringt uns ins Handeln. Sie ist wichtig, damit Du den Veränderungsprozess in Gang setzt.

Trauer:
Trauer wird ungern zugelassen und daher oft verdrängt. Sie ist in unserer Gesellschaft nicht besonders anerkannt und wird dadurch oft mit Mitleid oder Verharmlosung kommentiert.
Tatsächlich ist Trauer jedoch eine wichtige Kraft, die uns hilft loszulassen. Mit ihr akzeptieren wir was ist, auch wenn wir den Wunsch haben, dass es anders ist.
Trauer hilft uns Frieden zu schließen. Sie öffnet unser Herz und bringt uns in Kontakt mit unseren Bedürfnissen und Sehnsüchten – mit uns selbst.

Scham:
Scham ist wohl jedem von uns gut bekannt und eng verbunden mit dem Gedanken: „Ich bin falsch.“
Dieses Gefühl betrifft immer nur uns selbst. Hier bewerten wir nichts das von außen kommt, sondern reflektieren das eigene Selbst.
Bei Scham geht es um Reflektion und Innenschau. Wir hinterfragen uns und unser Tun, was für sich betrachtet doch gar nicht so verkehrt ist. Aber auch hier ist es ein Akt des „sich Erlaubens“.
Sich selbst zu betrachten, zu reflektieren und dadurch kennenzulernen bedeutet Überwindung, kann jedoch auch sehr befreiend sein.
Durch dieses Schamgefühl erkennen wir unsere Grenzen, Fehler und Schwächen und können darauf basierend eine gesunde Selbstliebe entwickeln.

 

Im 2. Teil von „Gefühle der Krise“ erfährst Du Schritt zwei und drei, wie Du Deiner Krise begegnen und sie zu einem Motor für eine Veränderung in Deinem Leben machst.

 

Fortsetzung von „Gefühle der Krise – Teil 1“ 

 

2.     Erkenne und lass los
Wenn Du Dir die Ruhe und Zeit genommen hast, wahrzunehmen welche Gefühle hochkommen, kannst Du erkennen was dahintersteckt bzw. was der Auslöser ist.
Versuche alle Bewertungen rauszunehmen und einfach nur zu akzeptieren.

Mit der Situation zu hadern und Dich für Deine Empfindungen fertig zu machen, wird Dich keinen Schritt weiterbringen.
Es ist ein Akt der Selbstliebe, anzuerkennen was ist und es dann liebevoll wieder zu verabschieden.

Erst wenn Du loslässt, machst Du den Weg frei für neue Möglichkeiten und Lösungen.

3.     Finde neue Möglichkeiten
Die Situation zu erkennen und anzunehmen, bedeutet nicht, dass Du Dich ihr ergeben sollst. Im Gegenteil. Es verhindert, dass Du Dich dafür selbst fertig machst und den Weg zur Veränderung blockierst.
Jetzt ist es an der Zeit weiter zu gehen und die Situation in die Hand zu nehmen.

Stelle Dir folgende Fragen:
„Was kann ich jetzt tun?“
„Welche Möglichkeiten habe ich und wer kann mir helfen?“


Es gibt immer einen Weg! IMMER! 

Auch wenn Du oder einer Deiner Lieblingsmenschen erkrankt oder gar im Sterben liegt.
Es gibt immer Möglichkeiten, sich der Situation zu stellen und damit zurecht zu kommen.
Selbst mit dem Tod!

Ich habe furchtbare Angst vor dem Tod. Nicht vor meinem, aber vor dem eines Menschen, den ich liebe. Ich musste diese Angst schon einmal ertragen und sie läuft mir an manchen Tagen noch immer ab und zu über den Weg.

Aber all diese Empfindungen wie Selbstmitleid, Zweifel oder Angst haben mich noch nie vorwärts gebracht. Sie haben nie etwas verändert – im Gegenteil!
Ich glaube an die selbsterfüllende Prophezeiung und ihr will ich mein Glück auf keinen Fall überlassen.
NO WAY!

Es geht immer weiter!
Irgendein Weg tut sich immer auf und das oft völlig anders, als Du es Dir hättest vorstellen können.
Man sollte jedoch die Augen aufhalten und dafür bereit sein. Sonst verpasst man ihn und bleibt im alten Schlamassel stecken.


Jeder von uns kann stark sein, wenn er muss. 

Und dabei möchte ich betonen, dass man natürlich auch mal schwach sein darf. Das ist in Ordnung! Du darfst heulen, schreien, schimpfen, fluchen und gegen die Tür treten. Aber irgendwann ist es gut. Dann stehst Du auf und suchst nach einem Weg, der Dich jetzt da rausführt oder der Dich dabei unterstützt und begleitet.

 

Deine Beziehungen werden Dir helfen 

Bitte um Hilfe! Verstecke Dich nicht, sondern erzähle wie es Dir geht.
Du wirst erstaunt sein, wie Vielen es ähnlich geht wie Dir.

Eines hat mich meine Erfahrung gelehrt: steinige Wege lassen sich nie gut alleine gehen.
Ab und zu muss man ein Stück getragen werden, oder zumindest die Hand von jemand anderem halten, damit man weiß, dass man nicht alleine ist.

Irgendwann wirst Du das Gefühl haben umkehren zu müssen, weil es einfach nicht mehr weiter geht.
Auf manchen Wegen würde das gehen, auf manchen jedoch nicht.
Daher rate ich auch hier, einfach immer weiter zu gehen und zu vertrauen. Glaube mir, egal was Dich erwartet, irgendwann ist der Weg überwunden und Du wirst unfassbar dankbar, glücklich und stolz sein, dass Du durchgehalten hast.

 

Hier gibt es eine wunderschöne Übung, die ich Dir ans Herz legen möchte 

Wenn Du in einer Krise steckst und gerade die Veränderung angehst, dann stell Dir vor, wie es sein wird, wenn Du da bist, wo Du hinwillst.

Stell Dir vor, Du triffst eine Freundin oder einen Freund und erzählst von Deinem Weg.
Versetze Dich in den Moment, wenn Du davon erzählst.

Kannst Du die Freude, das Glück und den Stolz fühlen, die Du empfindest?

Verankere dieses Gefühl, das fette Grinsen in Deinem Gesicht, das Kribbeln in deinem Bauch, wenn Du an diesen Moment denkst. Wenn Du davon berichtest, wie Du den Weg Deiner Veränderung gegangen bist.
Vielleicht kannst Du sogar den Wein schmecken oder das Essen riechen, das in dem Lokal serviert wird. Stelle Dir alles so intensiv und bildlich vor wie möglich.

Wann immer Du zweifelst, holst Du Dir dieses Gefühl hoch und gehst dann mutig weiter voran.

Krisen können uns ins Wanken bringen und unser Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Aber letztendlich hast Du es in der Hand, was Du daraus machst und was Du mit Dir machen lässt.
Hier findet jeder seinen eigenen Weg. Was für mich gut war, kann bei Dir nicht funktionieren und umgekehrt.

Wichtig ist, dass wir weiter gehen, uns nicht entmutigen lassen und im Vertrauen bleiben.

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

Mein letzter Blogartikel ist eine Weile her.
Wenn ich ehrlich bin, lag das unter anderem daran, dass ich einfach nicht wusste, was ich schreiben soll.

Corona beherrscht unseren Alltag und ist omni präsent in den Medien.
Es gibt nichts, was noch nicht gesagt wurde und wer braucht nun eigentlich noch schlaue Ratschläge?
Jeder Ansatz, den ich hatte, kam mir irgendwie banal und ausgelutscht vor.

Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Menschen Hilfe brauchen.
Hilfe, die nicht nur finanzieller Natur ist.

Eine Atmosphäre der Distanz

Ich habe gemerkt, dass mich die Atmosphäre der Distanz belastet. Das hatte ich nicht geglaubt, bis ich wieder zurück in der Stadt war.
Hier ist Corona bzw. seine sozialen Konsequenzen deutlich spürbarer, als bei meinen Eltern in der Vorstadtsiedlung.

Was macht es mit Dir?

Wie meisterst Du Deinen Alltag?
Was mir in der letzten Zeit häufiger begegnet sind, waren drei Dinge.
1.     Verdrängung
2.     Angst und Wut
3.     Gefühl von Machtlosigkeit

Wir sind Meister im Verdrängen. Selten werden ungute Gefühle oder gar Schmerzen bewusst wahrgenommen und beachtet. Stattdessen setzen wir uns vor den Fernseher, arbeiten (zu) viel oder betäuben uns mit Alkohol oder gar anderen Substanzen.

Diese Vorgehensweisen helfen für kurze Zeit.
Sie bekämpfen das Symptom, lösen jedoch weder die Ursache noch beheben sie seine Auswirkungen.

Immer wieder sucht sich das Thema einen Weg nach oben.
In der Einsamkeit oder der Überbelastung werden wir nun damit konfrontiert und hier zeigt es sich, ob wir in der Lage sind damit umzugehen, oder an unsere Grenzen kommen.

Auch wenn wir durch Job und Familie eingespannt sind und wenig Zeit für uns selbst haben.
Es sollte sich immer eine Gelegenheit finden, zur Ruhe zu kommen und zuzulassen, was in Dir hochkommt.

Welche Gedanken kommen und belasten Dich?
Welche Gefühle entstehen und wie geht es Dir damit?

Versuche bewusst in diese Fragen zu gehen und hinzusehen.
Was brauchst Du jetzt wirklich?
Was hast Du bisher dagegen getan und hat es Dir geholfen?
Wer oder was kann Dir jetzt (besser) helfen?

Bitte höre auch genau hin: Ist das, was Du Dir selbst sagst, wirklich wahr?
Lässt Du Dich von außen, durch Medien, Social Media & Co. so beeinflussen, dass Du Dir und Deinen Gefühlen nicht mehr vertraust?

Ich verstehe, dass jeder Mensch anders mit der Situation umgeht.
Wir alle haben unterschiedliche Lebensumstände und Erfahrungen gemacht, die uns entsprechend beeinflussen.
Besonders Angst ist ein Gefühl, das es nicht zu bewerten gilt.

Angst führt zu Wut

Angst ist oft nicht zu erklären.
Sie ist einfach da, ist aber auch ein schlechter Ratgeber.
Denn Angst lähmt und blockiert. Sie verhindert, dass wir unser Denken hinterfragen und lässt uns oft irrationale Dinge tun.

Angst aber auch Hilf- und Machtlosigkeit, führt uns zur Wut.
Ich möchte Dir heute Mut zur Wut geben.

Wut ist an sich nichts Schlechtes. Sie ist ein wichtiger Motor, denn ohne Wut kommt es kaum zu Veränderungen.
Wut ist Handlungskraft Nummer 1. Wir bekommen einen Schub Adrenalin und setzen eine große Portion Energie frei, die uns in Aktion treten lässt.

Wut entsteht, wenn wir etwas für falsch erachten. Wir interpretieren eine Situation, zu der wir eine klare Position haben. Diese Position ist rein subjektiv, da Menschen unterschiedliche Wahrnehmungen zur selben Sachen haben können.

Du kannst Deine Wutkraft dafür einsetzen, für Deine Sache einzustehen, sie anzupacken und zu verändern.

Wut ist gesellschaftlich nicht besonders anerkannt.

Ich merke oft, wie ich mich für meine Wut schäme und sie versuche zu unterdrücken.
„Das gibt kein gutes Bild von mir.“
Besonders Frauen sollten auf keinen Fall wütend sein. Sind wir es dann doch, werden wir schnell als unbeherrscht oder hysterisch abgestempelt.

Aber sind wir nicht deutlich authentischer, wenn wir uns auch einmal wütend zeigen?
Dürfen unsere Kinder nicht auch sehen (und dadurch lernen), dass Wut als Gefühl dazugehört, anstatt sie immer zu unterdrücken und als falsch zu titulieren?

Wut darf nicht in Aggression und Gewalt münden, soviel ist klar!
Wenn wir zu viel Wut entwickeln kann sie explodieren und das endet, je nach persönlicher Prägung, eigenem Erleben oder aktuellen Umständen, nicht immer gut.
Ähnlich wie bei den Wutanfällen eines Kleinkindes, kann es zur Überreaktion kommen, wenn Menschen keinen Ausweg kennen, sich der Situation hilflos ausgesetzt fühlen und keinen Einfluss nehmen können.

Wenn wir jedoch „normal“ wütend werden, dann ist es unsere Wutkraft, die dafür sorgt, dass wir Position beziehen, Entscheidungen treffen, Klarheit haben und Grenzen setzen.

Gib Dir selbst Anerkennung

In den letzten Wochen sind mir mehrere Frauen begegnet, die keine Kraft mehr haben, sich hilflos fühlen und mittlerweile mehr Wut als Verständnis empfinden.
Das ist nachvollziehbar und bei der Mehrbelastung auch einfach normal.
Du darfst wütend sein und du darfst Deine Wut auch zeigen und aussprechen!

Diese Energie muss raus. Wenn Du sie versuchst zu verdrängen, wird sie dafür sorgen, dass es Dir bald nicht mehr gut geht.

Spür mal rein, wo diese Wut sitzt.
Wo kannst Du sie in Deinem Körper fühlen und wo verlagert sich dieses Gefühl hin, wenn Du es unterdrückst?
Wenn Du es dort lässt, was macht es dann mit Dir?
Wie gehst Du mit Dir und Deinem Umfeld um?
Wie würde es sich jedoch anfühlen, wenn Du Deiner Wut Luft verschaffen würdest?

Was brauchst Du?
Was fehlt Dir?
Wer kann Dir jetzt helfen?
Was tut Dir jetzt gut?

Was viele unterschätzen ist die Kraft der Fragen.
Wenn Du Dir einen kurzen Moment der Ruhe gönnst und Dir diese Fragen stellst, dann wirst Du auch Antworten finden.
Lass sie einfach in Dir aufsteigen. Es ist alles gut, was kommt!
Hier gibt es kein richtig oder falsch!

Vielen Frauen fehlt zurzeit Entlastung und Entspannung, aber auch die Anerkennung.
Wer auf Anerkennung von anderen wartet, kann leider meist lange warten.

Warum gibst du sie Dir daher nicht einfach selbst?

Ich bin sehr sicher, dass es jeden Tag, zig Momente gibt, in denen Du Dich anerkennen kannst.
Mein Vorschlag, den ich an der Stelle immer gebe, ist der Abendspaziergang.

Sofern möglich, schaff Dir am Abend Zeit für Dich und gehe alleine, ohne Ablenkung auf einen Spaziergang. Nun kannst Du in Ruhe den Tag durchgehen und die vielen Momente wahrnehmen, für die Du Dich anerkennen kannst.
Wenn das einmal nicht möglich ist, dann geht das natürlich auch bei einem gemütlichen Glas Wein oder einer Tasse Tee. ;-)

Ich habe mich vor kurzem einmal nicht alleine auf den Weg gemacht, sondern zu einem Abendspaziergang mit einer Freundin verabredet.
Das hat sehr gutgetan und auch dabei, kann man mal ordentlich Luft ablassen… :-)
Es grüßt Dich,

Deine Susanne
P.S. Ich habe vor längerer Zeit schon einmal einen Artikel zum Thema Wut geschrieben.
Vielleicht interessiert es Dich ebenfalls ihn zu lesen. https://susanne-johannsen.de/warum-macht-ihr-mich-so-wuetend/

 

Heute dreht es sich kurz und knackig um Deine Zufriedenheit.

Um mehr Leichtigkeit in Deinem Alltag zu erfahren, braucht es eine gehörige Portion Zufriedenheit, denn sie ist die Grundlage dafür.

Was aber bedeutet Zufriedenheit und wie finde ich sie?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da das Thema sehr individuell ist und für jede Frau etwas anderes gilt.
Ich habe dennoch ein paar Antworten gefunden.

Außerdem gibt es heute einen kurzen Powertalk, der Dich motivieren und Dir Energie und Zuversicht bringen wird.

Du darfst gespannt sein…😊

 

Ich habe mir in letzter Zeit öfter Gedanken zum Thema Authentizität gemacht.

Es ist nämlich gar nicht so einfach immer authentisch zu sein. Das würde bedeuten, dass man es aushalten muss, wenn man aneckt und Gegenwind bekommt.
Aber wenn ich erreichen will, dass man mich und nicht meine Fassade mag, dann bleibt nur authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen.

Im Dienstleistungsbereich erlebt man es sehr häufig, dass die Anbieter versuchen sich im besten Licht zu präsentieren. Wenn sich im Nachgang jedoch herausstellt, dass sie gar nicht leben was sie kommunizieren oder ganz anders sind, als auf Fotos und in Texten dargestellt, dann halten die (Geschäfts-)Beziehungen nicht lange und man verliert das Vertrauen der Kunden.

Selbiges gilt im privaten Bereich.
Hier gibt es z.B. auch immer wieder Menschen auf die man trifft, vor denen man meint sich verstellen zu müssen, um anzukommen. Aber solche Art von Beziehung tut nicht gut.
Man muss nicht jeden, der nicht zu 100% zu einem passt, direkt aus dem eigenen Leben kicken. Aber Energieräuber sollten auf Dauer keinen Platz haben. Vor allem, wenn Du merkst, dass Du nicht so sein kannst wie Du bist.

Denn authentisch sein, bedeutet auch frei sein.
Was für eine Erleichterung!

Jede von uns wird spontan ein paar Punkte aufzählen können, die ihr Energie rauben.
Dabei kann es sich um Situationen, Tätigkeiten, Pflichten aber auch Personen handeln. Meist sind uns die täglichen Energieräuber (oft auch einfach nur Zeitfresser) jedoch gar nicht bewusst.
Wir durchlaufen unseren Tag, eingebettet in meist feste Abläufe und Rituale und am Abend fallen wir kaputt und müde auf die Couch.

Wieder nichts geschafft! Wieder keine freie Minute gehabt.

Meist sind wie jedoch selbst schuld an diesem Zustand.
Ich möchte Dich heute ein bisschen dafür sensibilisieren und Dir bewusst machen, wie Du Deinen Energieräubern auf die Schliche kommst und dann begegnen kannst.

 

Heute erzähle ich Dir an Hand meiner Geschichte, wie Du es schaffen kannst, Situationen, die im ersten Moment ausweglos erscheinen, zu meistern und gestärkt daraus hervor zu gehen.

Egal in welcher Situation Du Dich befindest, entscheidend ist, wie Du damit umgehst.
Am Anfang steht die Akzeptanz. Dann kann der Raum sich öffnen und Platz für Möglichkeiten und Chancen machen, die Du zunächst nicht gesehen hast.