Mein letzter Blogartikel ist eine Weile her.
Wenn ich ehrlich bin, lag das unter anderem daran, dass ich einfach nicht wusste, was ich schreiben soll.

Corona beherrscht unseren Alltag und ist omni präsent in den Medien.
Es gibt nichts, was noch nicht gesagt wurde und wer braucht nun eigentlich noch schlaue Ratschläge?
Jeder Ansatz, den ich hatte, kam mir irgendwie banal und ausgelutscht vor.

Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Menschen Hilfe brauchen.
Hilfe, die nicht nur finanzieller Natur ist.

Eine Atmosphäre der Distanz

Ich habe gemerkt, dass mich die Atmosphäre der Distanz belastet. Das hatte ich nicht geglaubt, bis ich wieder zurück in der Stadt war.
Hier ist Corona bzw. seine sozialen Konsequenzen deutlich spürbarer, als bei meinen Eltern in der Vorstadtsiedlung.

Was macht es mit Dir?

Wie meisterst Du Deinen Alltag?
Was mir in der letzten Zeit häufiger begegnet sind, waren drei Dinge.
1.     Verdrängung
2.     Angst und Wut
3.     Gefühl von Machtlosigkeit

Wir sind Meister im Verdrängen. Selten werden ungute Gefühle oder gar Schmerzen bewusst wahrgenommen und beachtet. Stattdessen setzen wir uns vor den Fernseher, arbeiten (zu) viel oder betäuben uns mit Alkohol oder gar anderen Substanzen.

Diese Vorgehensweisen helfen für kurze Zeit.
Sie bekämpfen das Symptom, lösen jedoch weder die Ursache noch beheben sie seine Auswirkungen.

Immer wieder sucht sich das Thema einen Weg nach oben.
In der Einsamkeit oder der Überbelastung werden wir nun damit konfrontiert und hier zeigt es sich, ob wir in der Lage sind damit umzugehen, oder an unsere Grenzen kommen.

Auch wenn wir durch Job und Familie eingespannt sind und wenig Zeit für uns selbst haben.
Es sollte sich immer eine Gelegenheit finden, zur Ruhe zu kommen und zuzulassen, was in Dir hochkommt.

Welche Gedanken kommen und belasten Dich?
Welche Gefühle entstehen und wie geht es Dir damit?

Versuche bewusst in diese Fragen zu gehen und hinzusehen.
Was brauchst Du jetzt wirklich?
Was hast Du bisher dagegen getan und hat es Dir geholfen?
Wer oder was kann Dir jetzt (besser) helfen?

Bitte höre auch genau hin: Ist das, was Du Dir selbst sagst, wirklich wahr?
Lässt Du Dich von außen, durch Medien, Social Media & Co. so beeinflussen, dass Du Dir und Deinen Gefühlen nicht mehr vertraust?

Ich verstehe, dass jeder Mensch anders mit der Situation umgeht.
Wir alle haben unterschiedliche Lebensumstände und Erfahrungen gemacht, die uns entsprechend beeinflussen.
Besonders Angst ist ein Gefühl, das es nicht zu bewerten gilt.

Angst führt zu Wut

Angst ist oft nicht zu erklären.
Sie ist einfach da, ist aber auch ein schlechter Ratgeber.
Denn Angst lähmt und blockiert. Sie verhindert, dass wir unser Denken hinterfragen und lässt uns oft irrationale Dinge tun.

Angst aber auch Hilf- und Machtlosigkeit, führt uns zur Wut.
Ich möchte Dir heute Mut zur Wut geben.

Wut ist an sich nichts Schlechtes. Sie ist ein wichtiger Motor, denn ohne Wut kommt es kaum zu Veränderungen.
Wut ist Handlungskraft Nummer 1. Wir bekommen einen Schub Adrenalin und setzen eine große Portion Energie frei, die uns in Aktion treten lässt.

Wut entsteht, wenn wir etwas für falsch erachten. Wir interpretieren eine Situation, zu der wir eine klare Position haben. Diese Position ist rein subjektiv, da Menschen unterschiedliche Wahrnehmungen zur selben Sachen haben können.

Du kannst Deine Wutkraft dafür einsetzen, für Deine Sache einzustehen, sie anzupacken und zu verändern.

Wut ist gesellschaftlich nicht besonders anerkannt.

Ich merke oft, wie ich mich für meine Wut schäme und sie versuche zu unterdrücken.
„Das gibt kein gutes Bild von mir.“
Besonders Frauen sollten auf keinen Fall wütend sein. Sind wir es dann doch, werden wir schnell als unbeherrscht oder hysterisch abgestempelt.

Aber sind wir nicht deutlich authentischer, wenn wir uns auch einmal wütend zeigen?
Dürfen unsere Kinder nicht auch sehen (und dadurch lernen), dass Wut als Gefühl dazugehört, anstatt sie immer zu unterdrücken und als falsch zu titulieren?

Wut darf nicht in Aggression und Gewalt münden, soviel ist klar!
Wenn wir zu viel Wut entwickeln kann sie explodieren und das endet, je nach persönlicher Prägung, eigenem Erleben oder aktuellen Umständen, nicht immer gut.
Ähnlich wie bei den Wutanfällen eines Kleinkindes, kann es zur Überreaktion kommen, wenn Menschen keinen Ausweg kennen, sich der Situation hilflos ausgesetzt fühlen und keinen Einfluss nehmen können.

Wenn wir jedoch „normal“ wütend werden, dann ist es unsere Wutkraft, die dafür sorgt, dass wir Position beziehen, Entscheidungen treffen, Klarheit haben und Grenzen setzen.

Gib Dir selbst Anerkennung

In den letzten Wochen sind mir mehrere Frauen begegnet, die keine Kraft mehr haben, sich hilflos fühlen und mittlerweile mehr Wut als Verständnis empfinden.
Das ist nachvollziehbar und bei der Mehrbelastung auch einfach normal.
Du darfst wütend sein und du darfst Deine Wut auch zeigen und aussprechen!

Diese Energie muss raus. Wenn Du sie versuchst zu verdrängen, wird sie dafür sorgen, dass es Dir bald nicht mehr gut geht.

Spür mal rein, wo diese Wut sitzt.
Wo kannst Du sie in Deinem Körper fühlen und wo verlagert sich dieses Gefühl hin, wenn Du es unterdrückst?
Wenn Du es dort lässt, was macht es dann mit Dir?
Wie gehst Du mit Dir und Deinem Umfeld um?
Wie würde es sich jedoch anfühlen, wenn Du Deiner Wut Luft verschaffen würdest?

Was brauchst Du?
Was fehlt Dir?
Wer kann Dir jetzt helfen?
Was tut Dir jetzt gut?

Was viele unterschätzen ist die Kraft der Fragen.
Wenn Du Dir einen kurzen Moment der Ruhe gönnst und Dir diese Fragen stellst, dann wirst Du auch Antworten finden.
Lass sie einfach in Dir aufsteigen. Es ist alles gut, was kommt!
Hier gibt es kein richtig oder falsch!

Vielen Frauen fehlt zurzeit Entlastung und Entspannung, aber auch die Anerkennung.
Wer auf Anerkennung von anderen wartet, kann leider meist lange warten.

Warum gibst du sie Dir daher nicht einfach selbst?

Ich bin sehr sicher, dass es jeden Tag, zig Momente gibt, in denen Du Dich anerkennen kannst.
Mein Vorschlag, den ich an der Stelle immer gebe, ist der Abendspaziergang.

Sofern möglich, schaff Dir am Abend Zeit für Dich und gehe alleine, ohne Ablenkung auf einen Spaziergang. Nun kannst Du in Ruhe den Tag durchgehen und die vielen Momente wahrnehmen, für die Du Dich anerkennen kannst.
Wenn das einmal nicht möglich ist, dann geht das natürlich auch bei einem gemütlichen Glas Wein oder einer Tasse Tee. ;-)

Ich habe mich vor kurzem einmal nicht alleine auf den Weg gemacht, sondern zu einem Abendspaziergang mit einer Freundin verabredet.
Das hat sehr gutgetan und auch dabei, kann man mal ordentlich Luft ablassen… :-)
Es grüßt Dich,

Deine Susanne
P.S. Ich habe vor längerer Zeit schon einmal einen Artikel zum Thema Wut geschrieben.
Vielleicht interessiert es Dich ebenfalls ihn zu lesen. https://susanne-johannsen.de/warum-macht-ihr-mich-so-wuetend/

 

Heute dreht es sich kurz und knackig um Deine Zufriedenheit.

Um mehr Leichtigkeit in Deinem Alltag zu erfahren, braucht es eine gehörige Portion Zufriedenheit, denn sie ist die Grundlage dafür.

Was aber bedeutet Zufriedenheit und wie finde ich sie?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da das Thema sehr individuell ist und für jede Frau etwas anderes gilt.
Ich habe dennoch ein paar Antworten gefunden.

Außerdem gibt es heute einen kurzen Powertalk, der Dich motivieren und Dir Energie und Zuversicht bringen wird.

Du darfst gespannt sein…😊

 

Ich habe mir in letzter Zeit öfter Gedanken zum Thema Authentizität gemacht.

Es ist nämlich gar nicht so einfach immer authentisch zu sein. Das würde bedeuten, dass man es aushalten muss, wenn man aneckt und Gegenwind bekommt.
Aber wenn ich erreichen will, dass man mich und nicht meine Fassade mag, dann bleibt nur authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen.

Im Dienstleistungsbereich erlebt man es sehr häufig, dass die Anbieter versuchen sich im besten Licht zu präsentieren. Wenn sich im Nachgang jedoch herausstellt, dass sie gar nicht leben was sie kommunizieren oder ganz anders sind, als auf Fotos und in Texten dargestellt, dann halten die (Geschäfts-)Beziehungen nicht lange und man verliert das Vertrauen der Kunden.

Selbiges gilt im privaten Bereich.
Hier gibt es z.B. auch immer wieder Menschen auf die man trifft, vor denen man meint sich verstellen zu müssen, um anzukommen. Aber solche Art von Beziehung tut nicht gut.
Man muss nicht jeden, der nicht zu 100% zu einem passt, direkt aus dem eigenen Leben kicken. Aber Energieräuber sollten auf Dauer keinen Platz haben. Vor allem, wenn Du merkst, dass Du nicht so sein kannst wie Du bist.

Denn authentisch sein, bedeutet auch frei sein.
Was für eine Erleichterung!

Jede von uns wird spontan ein paar Punkte aufzählen können, die ihr Energie rauben.
Dabei kann es sich um Situationen, Tätigkeiten, Pflichten aber auch Personen handeln. Meist sind uns die täglichen Energieräuber (oft auch einfach nur Zeitfresser) jedoch gar nicht bewusst.
Wir durchlaufen unseren Tag, eingebettet in meist feste Abläufe und Rituale und am Abend fallen wir kaputt und müde auf die Couch.

Wieder nichts geschafft! Wieder keine freie Minute gehabt.

Meist sind wie jedoch selbst schuld an diesem Zustand.
Ich möchte Dich heute ein bisschen dafür sensibilisieren und Dir bewusst machen, wie Du Deinen Energieräubern auf die Schliche kommst und dann begegnen kannst.

 

Heute erzähle ich Dir an Hand meiner Geschichte, wie Du es schaffen kannst, Situationen, die im ersten Moment ausweglos erscheinen, zu meistern und gestärkt daraus hervor zu gehen.

Egal in welcher Situation Du Dich befindest, entscheidend ist, wie Du damit umgehst.
Am Anfang steht die Akzeptanz. Dann kann der Raum sich öffnen und Platz für Möglichkeiten und Chancen machen, die Du zunächst nicht gesehen hast.

Jede von uns wird jemanden kennen, der, egal wann Du sie/ihn sprichst, im selben Drama steckt, wie beim letzten Mal.
Aber man selbst ertappt sich auch gern dabei, dass man immer wieder im selben Drama steckt und aus diesem Muster nicht so leicht raus kommt. Wenn sich das wiederholt und Du jedes Mal unglücklich bist sobald Du an dem Punkt bist, an dem es nicht weiter geht, dann ist es an der Zeit auszubrechen, das Muster aufzulösen und einen neuen Weg zu beschreiten.

Probleme bereiten uns dabei verschiedene Ängste und Zweifel, die uns der Verstand schickt, um uns vor der Veränderung zu „schützen“.

Dafür braucht es u.a. viel positive Bestätigung Deiner Person, Anerkennung und Wertschätzung. Besonders Mütter bekommen davon meist nicht viel und noch weniger geben sie sich diese selbst. Aber wie wäre es, wenn Du heute damit beginnst, Dich und alles was Du tust anzuerkennen und es auch an andere Frauen weiterzugeben?

Diesen Artikel kannst Du Dir auch gerne anhören.
Außerdem findest Du ihn und andere Folgen in meinem Podcast „Erkenne die Heldin in Dir“ auf  iTunes oder bei Spotify.

 

Seit einigen Wochen quäle ich mich täglich aus dem Bett, als wäre ich um 3:00 Uhr erst schlafen gegangen. Ich fühle mich schlapp, müde und energielos. Und das zu einer Zeit, in der man doch besonders performen muss.
Winterblues? Keine Zeit!

Kaum sind die letzten Blätter von den Bäumen gefallen und alle Kastanien, die man in Hamburg finden konnte, in irgendwelche Taschen, Gläser, Eimer und ähnliches verstaut worden, kündigte sich bereits die Weihnachtszeit an. Das bedeutet für eine “brave“ Mutter eine Zeit mit mehreren Challenges, die sie mit Bravour meistern sollte:

1. Plätzchen backen
2. Laterne basteln
3. Weihnachtslieder hören (ertragen) und singen
4. Die Zimmer mindestens sechs Wochen vor Weihnachten bereits weihnachtlich dekorieren
5. Geschenke planen, auf die Verwandtschaft verteilen (inklusive Schwiegereltern!), kaufen und einpacken
6. Weihnachtsgeschenke für die Großeltern mit den Kindern basteln
7. Im Job noch alle To Dos in einem Affenzahn erledigen, die sich auf irgendwelchen Listen summieren
8. Weihnachtsfeiern überleben, obwohl man schon lange keinen Alkohol mehr verträgt
9. Reiseplanung für die Feiertage erstellen und frühzeitig (!) in der Familie abstimmen
10. Koffer für die ganze Familie packen und das Zuhause einigermaßen aufgeräumt hinterlassen
11. Silvesterplanung organisieren, im Idealfall individuell, fantasievoll und so, dass sich das gesamte Umfeld mitgenommen fühlt

Die Liste lässt sich mit Sicherheit noch erweitern, aber sie verdeutlicht auch so bereits, dass man sich in dieser Zeit keine Müdigkeit erlauben kann. Das ist High Performance oberster Klasse!

 

Ist Dir was aufgefallen?
Unter den immerhin elf Punkten, habe ich noch keinen einzigen Punkt aufgezählt, bei dem ich irgendwas für mich mache.

Es geht nur um die Organisation für Andere.
Ich unterstelle, dass die meisten Frauen, das als normal erachten und sich keinerlei Gedanken darum machen. Sie stöhnen und schimpfen: „Von wegen, besinnliche Zeit!“
Aber Keine kommt auf den Gedanken, zwischendurch auch etwas für sich selbst einzuplanen oder am Ende gar ein paar Aufgaben davon zu delegieren.

 

Wie wäre es mit einem Belohnungs-Shopping-Trip, bei dem Du nur für Dich etwas kaufen darfst? Abschluss ist an einer Bar, wo Du mit einem Glas Sekt oder Champagner Dich und Dein Jahr feierst!
Oder Du planst einen halben Tag Sauna mit einer Freundin ein und auch dieser endet mit eben erwähntem Getränk?

Das hört sich gar nicht so schlecht an, oder? Jetzt muss man nur noch einen Tag finden, an dem man das noch reinquetscht…

 

Hast Du schon einmal überlegt, ob es Sinn machen würde VOR Weihnachten bereits Urlaub zu nehmen, damit Du entspannt alles erledigen kannst und zusätzlich eine Chance auf Weihnachtsstimmung hast?

Je mehr ich darüber nachdenke, umso stimmiger hört sich das für mich an.

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ist es in den meisten Firmen ziemlich ruhig. Das bedeutet, man hat auch dort eigentlich keinen Stress zu erwarten und die Stimmung ist in der Regel sehr entspannt. Der Mann hat frei und kann auf die Kinder aufpassen, so dass Du Dir keine Gedanken machen musst und auch hier alles ganz unkompliziert sein wird.
Somit hattest Du weniger Stress vor Weihnachten und die Arbeit „zwischen den Jahren“ ist auch nicht besonders anstrengend.
Voraussetzung für dieses Modell ist natürlich, dass man überhaupt noch restliche Urlaubstage hat. Aber da viele Frauen ja Urlaub für die Weihnachtszeit planen, wäre es eine Überlegung wert, an welchen Tagen man sie tatsächlich nimmt.

Das ist nur mal so eine Idee von mir, denn ich habe mich schon so oft gefragt, wie man es hinbekommt, dass man endlich mal in Weihnachtsstimmung kommt und keinen Stress hat.
Durch unsere Kinder erleben wir doch Weihnachten, wie es am schönsten ist. Ein bisschen so, wie es für uns als Kinder war, nur dass jetzt wir die Erwachsenen sind und für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfen.
Und dazu gehört auch das ganze Drumherum, wie Weihnachtsmarkt, Plätzchen und Lebkuchen essen, Feuerzangenbowle, Glühwein, Lichterketten, heißer Kakao usw.
Wenn wir aber nur durch diese Zeit hetzen, dann wird aus dieser besinnlichen Zeit, eine ziemlich anstrengende und nervige Zeit, die man am liebsten schnell hinter sich bringt.

 

Am Montag war Mitmachstunde in der Musikgruppe meiner Tochter. Es war total schön! Wir saßen alle auf kleinen Bänken und haben zusammen gesungen und musiziert. Die Kinder spielten abwechselnd Weihnachtswichtel, Rentiere und Pferdchen und wir Eltern durften Rasseln, Klanghölzer und Glockenspiele erklingen lassen.
Ich war so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, das mitzumachen.
Es war Entschleunigung pur und eine liebevolle Einstimmung auf Weihnachten.

Das Ganze hat jedoch zur Folge, dass wir nun jeden Abend ein kleines Weihnachtskonzert ertragen, ich meine natürlich genießen dürfen.
Aber was soll´s. Die Weihnachtslieder werden mich eh solange begleiten, bis sie dann irgendwann von „Stubs, der kleine Osterhase“ abgelöst werden.
Es beruhigt mich jedoch ein wenig, dass ich dieses Schicksal ziemlich sicher mit den meisten Eltern, die Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren haben, teile.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Gedankenanstoß aus meinem Erfahrungskoffer:
Verschenke lieber Zeit statt Geschenke.
Legt einen Tag fest, an dem Du gemeinsam etwas mit dem Beschenkten unternimmst. Zeit ist etwas, das fast jedem Menschen fehlt und in der heutigen Zeit so kostbar geworden ist. Besonders für uns Eltern miteinander.
Dieser ganze Konsum hat einen großen Anteil am Weihnachtsstress. Allein die Überlegungen dazu, was man wem nun schenken könnte, empfinde ich als ziemlich anstrengend.
Daher plane lieber, was Du wann mit Deinem Liebsten unternehmen kannst. Am besten gemeinsam. Stimmt euch ab, organisiert eine zuverlässige Betreuung für die Kinder und los geht es.

 

Ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit, in der Du hoffentlich auch ein bisschen Zeit für Dich findest und Dir vom Stress die Stimmung nicht verderben lässt.

Bitte vergiss nicht: Jede Mutter ist eine Heldin – auch Du!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Viele Frauen machen sich keine oder nur wenig Gedanken, wie es nach der Babypause weitergehen soll bzw. was dann für sie richtig ist.
Meist entscheidet man das bevor das Baby da ist und merkt erst im Laufe der Zeit, dass das gewählte Arbeitsmodell oder sogar der ehemalige Job, nicht mehr zu einem passt. Dann steigt man wieder ein und merkt irgendwann, dass man unzufrieden ist, weil das Modell den eigenen Anforderungen und Ansprüchen nicht gerecht wird.
Zu viel Stress, zu hoher Druck, zu wenig Zeit mit den Kindern, zu wenig Zeit im Job,…

Aber wie findet man denn das Modell oder den Job, der zu einem passt?

In der heutigen Folge gebe ich Dir ein paar Anregungen dazu und erzähle Dir davon, wie ich das gefunden habe, was sich für mich richtig anfühlt.

 

In der heutigen Folge stelle ich Dir eine kurze Übung vor, mit der Du mehr Gelassenheit im Alltag findest. Sie verschafft Dir einen Abstand zwischen Wahrnehmung und Reaktion und hilft Dir auch Antworten zu finden, um besser auf bestimmte Situationen reagieren zu können.

Man nennt diese Übung auch Herz Intelligenz Methode. Sie baut u.a. Angst, Sorgen und Stress ab, hilft bei Schlaflosigkeit und Erschöpfung, steigert die Kreativität und ermöglicht eine angemessene Entscheidungsfindung.

Das beste daran ist, dass Du sie sehr leicht in Deinen Alltag integrieren und auch mal verkürzt durchführen kannst, wenn es in akuten Situationen notwendig ist.