Was macht in Deinen Augen einen Menschen wertvoll?

Stellt man diese Frage, sind die Antworten meist ziemlich eindeutig und klar.
Menschen werden durch Verhalten wertvoll, das nicht durch das Ego geprägt ist, sondern von Mitgefühl, Empathie, Fürsorge und gegenseitigem Miteinander gekennzeichnet wird.

Materielle Errungenschaften, Macht und Einfluss schaffen keine wertvollen Beziehungen, die unsere menschlichen Bedürfnisse erfüllen.

Trotzdem streben sehr viele Menschen genau nach diesen Errungenschaften und bewerten sich und ihr Umfeld danach.

Wertvoll ist was Wert schafft.

Mit diesem Wert ist der materielle, finanzielle Wert gemeint. Ohne Geld keine Sicherheit und kein anerkennendes Nicken im Umfeld.

Im Streben nach Geld und Karriere, wird meist vergessen, dass diese selten in der eigenen Werte-Pyramide vertreten sind.
In den meisten Top Ten der persönlichen Werte stehen, Liebe, Familie, Dankbarkeit, Ehrlichkeit, u.ä. ganz oben.
Erfolg, Einfluss, Ehrgeiz und Leistung, stehen, wenn überhaupt, deutlich drunter oder außerhalb der Top Ten.

Trotzdem werden Tätigkeiten, bei denen Menschen sich um andere Menschen kümmern und damit unsere Werte bedienen, oft weniger wert eingestuft als z.B. ein Führungsjob in einem Wirtschaftsunternehmen.
Der Wert, der dabei im Vordergrund steht, ist Geld (was eigentlich gar kein Wert ist) aber auch Macht und Einfluss.

Das geschieht meist ganz unbewusst, denn ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen das sofort und wehement abstreiten würden, wenn man sie darauf anspricht.

Jetzt kann man natürlich einwerfen, dass Geld und Macht die Bedürfnisse nach Sicherheit und auch Unabhängigkeit oder Freiheit erfüllen.

Natürlich tun sie das. Aber hier lohnt es sich etwas kritischer hinzusehen.
Meiner Meinung nach verstecken wir uns gerne hinter diesem Argument, um nicht auf gewohnte Bequemlichkeiten und Komfort verzichten zu müssen. Wenn wir ganz genau hinsehen, braucht es nämlich gar nicht so viel Geld um sich sicher zu fühlen.
Wer zu Geld kommt, hat auch immer Angst, dass er es wieder verliert.

Die Grundbedürfnisse müssen befriedigt sein. Rechnungen und Hypotheken bezahlt werden und die Altersvorsorge gesichert sein.
Aber alles darüber hinaus, ist nüchtern betrachtet Luxus.
Corona hat uns gezeigt, wie wenig wir eigentlich brauchen. Plötzlich hinterfragen viele Menschen ihr Konsumverhalten und stellen fest, dass dieses sie gar nicht glücklich gemacht hat. Es hat einiges kompensiert und von Kummer und Unzufriedenheit abgelenkt.
Aber plötzlich haben nicht mehr die Manager den Applaus bekommen, sondern die Pflegekräfte.

Ich habe nichts gegen Geld! Im Gegenteil!
Mir macht es große Freude lecker essen zu gehen, zu reisen und regelmäßig zu shoppen.
Aber ich habe in den letzten Jahren etwas ganz Entscheidendes gelernt.
Es ist nicht das, was mich letzten Endes glücklich macht!
Wenn ich mir jetzt ab und zu etwas gönne, schätze ich es plötzlich viel mehr wert und genieße es, wie ich es früher nie getan habe.

Aber der Punkt auf den ich in diesem Artikel hinaus will, ist ein ganz anderer.

Nach einem Gespräch mit einer Kundin, kam erneut ein Thema hoch, was noch immer sehr verbreitet zu sein scheint.  In der Diskussion um Gleichberechtigung der Frau/Mütter was Job und Karriere angeht, geht es allerdings irgendwie unter:

Mütter wünschen sich mehr Anerkennung und Wertschätzung.
Besonders von ihrem Partner.

Viele haben das Gefühl, dass das was sie tun zu wenig wertgeschätzt und für selbstverständlich angesehen wird.
Dem Partner ist oft gar nicht bewusst, was ihre Partnerin den ganzen Tag alles macht. Vor allem nicht, wo sie ihm alles den Rücken freihält und was nicht vorhanden oder möglich wäre, würde sie sich nicht darum kümmern.

Genauso geht es übrigens auch Menschen, die in Pflegeberufen tätig sind.
Auch hier wurde mir erzählt, wie wenig Wertschätzung man aus dem nahen Umfeld bekommt, obwohl man doch so eine wertvolle Aufgabe erfüllt.

Nachdem mir meine Kundin erzählte, dass sie oft ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie mal nichts zu tun hat und sich eine kurze Auszeit gönnt, war mir klar, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht.

Was für eine Wertevorstellung herrscht bitte in unseren Köpfen?
Warum bekommen Frauen ein schlechtes Gewissen, weil sie „nichts tun“, während der Mann doch arbeiten ist.

Wie kann es sein, dass eine Mutter das Gefühl hat, weniger wert zu sein, weil sie ja „nur“ zu Hause ist oder „nur“ in Teilzeit arbeitet?

Ich frage Dich:
Woran machst Du den Wert einer Arbeit fest?
An der Höhe des Verdienstes oder an deren Leistung?
Sind Menschen und deren Tun wertvoller, weil sie damit (mehr) Geld verdienen?
Ist im Umkehrschluss ein Mensch und dessen Tun weniger wert, weil er sich dabei um einen anderen Menschen kümmert?

Sind Mütter und deren Zeit also weniger wert, weil sie nicht oder „nur“ in Teilzeit arbeiten und dadurch weniger Geld verdienen?

Würde das dann auch bedeuten, wenn Du Dich später um Deine/eure Eltern kümmerst, damit sie nicht ins Heim müssen, dass diese Arbeit dann ebenfalls weniger wert ist, als die Deines Partners?

Eigentlich darf man sich die Frage, welche Arbeit mehr Anerkennung verdient, nicht stellen. Denn in meinen Augen hat jegliche Form von Arbeit, Anerkennung verdient!
Unabhängig ob und wie hoch sie bezahlt wird!

Wir reden immer von Gleichberechtigung in Beruf und Familie.
Dabei achten wir viel zu selten darauf, dass Mütter/Väter, die zu Hause sind, um ihre Kinder nicht zum größten Teil fremdbetreuen zu lassen, einen tollen Job leisten und dieselbe Anerkennung verdienen, wie alle anderen.

Leider hat man es geschafft, dass Viele selbst glauben, was sie tun, ist weniger wert.

Warum?

Meistens bedeutet Arbeit, die Karriere und viel Geld bringt, dass man kaum zu Hause ist und dadurch wenig Zeit mit der Familie verbringt. Häufig sind diejenigen gestresst und überlastet. Zu Hause sind sie genervt und brauchen Erholung. Sind also wieder kaum für die Familie da.
Da wundert es nicht, dass Familien sich trennen.
Aber derjenige, der zu Hause ist, sich um alles andere kümmert und dafür sorgt, dass der Laden (die Familie) bestehen bleibt, bekommt gesagt, dass sie/er ja nur zu Hause ist…

Hier geht es nicht um die Frage, ob Frau arbeiten gehen soll oder muss.

Es gibt zig Gründe die dafürsprechen, dass wir Frauen unser eigenes Geld verdienen und für uns sorgen müssen. Genauso gibt es zig Gründe, die dafürsprechen, eine Weile mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, als mit den Kollegen.
In diesem Artikel geht es um Haltung und nicht um die Bewertung von Familienmodellen. Jede Frau darf wählen, was sie für richtig und in ihrer Situation für machbar erachtet.

Mir geht es heute rein um das Wertegefühl, das Müttern vermittelt wird.
Egal wie sehr es in den Medien platziert wird. In der Realität fühlen sich die meisten Frauen in der Rechtfertigungsposition, und dürfen sich noch immer Sätze anhören, wie: „Du arbeitest doch nur Teilzeit.“  Oder „Ich muss mich ausruhen, ich habe den ganzen Tag / die ganze Woche gearbeitet!“

Aber jetzt frage ich Dich direkt: „Was denkst Du selbst über Dich und Deinen Arbeitstag?“

Ich unterstelle, dass viele Mütter selbst denken, dass ihre Tätigkeit weniger wert ist (weil sie ja kein oder weniger Geld verdienen) und sie daher auf ihren Partner Rücksicht nehmen müssen.

Aber ist das nicht ein absoluter (entschuldige) Bullshit?!?!?!?

In den meisten Fällen haben Frau und Mann sich gemeinsam für eine Familie entschieden. Gemeinsam wurde das Familienmodell entschieden und auch wenn es oft von Anfang an klar ist, dass die Frau zu Hause bleibt oder nur noch in Teilzeit arbeitet, habt ihr das so entschieden.
Du hast es entschieden!

Uns stehen mittlerweile alle Möglichkeiten offen und wir können uns je nach finanzieller Lage entscheiden, wie wir Familie handhaben wollen und was uns guttut.

Meiner Meinung nach sind es weniger die schwierigen Umstände, als vielmehr die Haltung die hinter allem Stress und unglücklich sein steckt.

Noch immer wird es einfach als weniger wert erachtet, wenn Frau (und noch schlimmer Mann) entscheidet zu Hause zu bleiben. Auch wenn jeder weiß, dass diese Frau (Mann) dann nicht Kaffee trinkend auf dem Sofa sitzt.
Ich bin ziemlich sicher, dass jede (Haus)-frau (ich bleibe jetzt einfach mal bei der Frau, weil ich nun mal für sie schreibe und das noch immer die Mehrheit ist) um ein Vielfaches mehr arbeitet, als jeder Mann mit top Job!

Hier ein paar Aspekte, mit denen ich meine Behauptung untermauern will:
1.     Männer finden Dinge anstrengend, die Frauen nur ein müdes Lächeln entlocken.
2.     Frauen erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig.
3.     Eine Frau in Teilzeit arbeitet deutlich effektiver, weil sie sich in ihren Teilzeit-Stunden kaum eine Pause gönnt. Ein Vollzeit Beschäftigter hat deutlich mehr Pausen und freie Zeiten. Es gibt eine Studie aus England, die besagt, dass Vollzeit Beschäftigte in 8 Stunden nur 3 Stunden effektiv arbeiten.
4.     Nach dem Job ist vor dem Job.
Am Nachmittag geht es mit vollem Programm weiter.
In der Nacht werden die Termin und To Does der nächsten Tage geplant und gedanklich durchgegangen, während Mann daneben friedlich schläft.
5.     Geschäftsreisen, werden gern als anstrengend verkauft, aber welche Mutter würde sich nicht eine kurze Auszeit mit „vernünftigen“ Gesprächen, Essen gehen, Hotelübernachtung … wünschen?
6.     Männer mit „top Job“ haben in der Regel Assistenten oder Sekretärinnen, die ihnen ein Vielfaches ihrer Arbeit abnehmen.
7.     „Aber ich habe so viel Verantwortung und muss wichtige Entscheidungen treffen.“
An welcher Stelle gilt das nicht auch für das Elternteil, das zu Hause ist???

Letztendlich sollte es dieses Kräftemessen überhaupt nicht geben.
Jeder hat seinen Part und erledigt ihn nach bestem Wissen und Gewissen.
Es ist jedoch entscheidend, dass Beide sich und ihre Arbeit gegenseitig wertschätzen und anerkennen.
Das eine ist nicht besser als das andere. Vor allem nicht, wenn es darum geht, was mehr Wert hat und dieser Wert am Geld bemessen wird!

Wenn es darum geht, dann sollten wir schnellstens dazu über gehen, ein Gehalt für Dich festzulegen.

Hast Du Dir jemals Gedanken über Deinen Stundenlohn als Mutter gemacht?

Wenn es Dir schwerfällt, Dein Tun als wertvoll zu erachten, dann rechne Dir einen Stundenlohn aus, gemessen z.B. an Deinem vorherigen Job. Du wirst überrascht sein, auf was für einen Tagessatz Du plötzlich kommst. Schließlich hat Dein Arbeitstag ja mindestens 14 Stunden…

Nebenbei bemerkt wäre es eh eine Überlegung wert, mit Deinem Partner über eine Ausgleichszahlung zu sprechen, die Du in Deine Altersvorsorge stecken kannst. Schließlich läuft seine Vorsorge einfach weiter (wird evtl. noch höher) und Deine stagniert.
Theoretisch könntest ja auch Du Vollzeit Karriere machen.

Mindestens ein Elternpart muss zeitlich im Job zurückstecken. Anders ist es kaum machbar und by the way – ein bisschen Zeit will man mit den eigenen Kindern ja doch auch verbringen…   Es geht um die gemeinsamen Kinder und nicht um Freizeit, die Du Dir auf seine Kosten nimmst!

Alles fängt bei unserem Denken an! Wir selbst haben es in der Hand!
Es bringt nichts, auf die anderen zu schimpfen und die Ungerechtigkeit im Land zu kritisieren, wenn wir selbst heimlich genauso denken.

Sei Dir Deines eigenen Wertes bewusst!
Gib Dir selbst die Anerkennung, die Du Dir wünschst!

Erst dann, kannst Du sie auch von jemand anderem bekommen.

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Photo by Markus Spiske on Unsplash

 

Ich habe eine Weile überlegt, was ich diese Woche schreiben soll.
Was ist denn momentan überhaupt wichtig, außer Klopapier und Hygieneartikel?
Ganz klar – es braucht Angebote gegen die Langeweile und unterschiedlichste Möglichkeiten zur Beschäftigung von klein und groß.

Aber ist Dir darüber hinaus bewusst, was sich sonst momentan auch alles zeigt?

Tatsächlich gibt es gerade jetzt sehr viel Wichtiges und Schönes, das sichtbar werden darf:
Fürsorge, Mitgefühl, Empathie, Nachsicht, Rücksicht, Liebe, Zurückhaltung, Anerkennung, Regeln und Vorgaben einhalten, Zusammenhalt, Familienleben, Bewusstsein, Bescheidenheit, Kreativität, Gesang, Kunst, Spielen, Spazieren, Natur, Gemeinsinn, Tanzen, Malen, Basteln, (Selbst) kochen, gemeinsam essen

Das alles zeigt sich gerade an ganz vielen Stellen und überall auf der Welt.
In sämtlichen Bereichen poppen so viele tolle Ideen auf, die Lösungen und Unterstützung in dieser Zeit anbieten. Es ist beeindruckend in welcher Geschwindigkeit und mit welchem Selbstverständnis das passiert.

Wir alle stehen gerade vor sehr großen Herausforderungen.
Dies betrifft die Organisation unseres Alltags, aber auch unsere Moral- und Wertevorstellungen, sowie unsere Freiheitsliebe und unser Selbstverständnis von Flexibilität und Autonomie.

Ich möchte Dir mit diesem Artikel eine Hilfestellung bieten und Dir einen kleinen Überblick über sämtliche Angebote geben, die es aktuell besonders für unsere Kinder gibt. Sie können uns helfen, die aktuelle Zeit entspannter und leichter zu überstehen.
Natürlich ist das nur ein Bruchteil von dem, was es gerade gibt. Social Media ist voll mit tollen Ideen und lustigen Videos zum Zeitvertreib.
Trotzdem habe ich mir gedacht, dass eine kleine Auswahl davon den Wald ein wenig lichten kann.

Angebote gegen die Langeweile

Für Kinder (und somit auch für alle Eltern):

Die Geschwister Löwenstein haben einen tollen Blog gestartet, in dem eure Kinder ab sofort jeden Tag eine neue Idee zum basteln finden.
Einfach in der Umsetzung und mit Materialien, die wir alle im Schrank haben sollten.
https://www.geschwisterloewenstein.de/

Bei Dana Hocke findet ihr ein Erzählspiel, das ihr euch runterladen könnt.
Es ist bereits für Kinder ab 3 Jahren geeignet und regt herrlich die Phantasie von klein wie groß an.
https://herzsein.de/erzaehlkarten

Für die tägliche Bewegungseinheit gibt es von Tina von Kidstime Yoga jeden Tag eine süße Sprachnachricht mit Yoga Aufgaben aus dem Kinderyoga:
In ihrer extra dafür eingerichteten Facebook Gruppe könnte ihr euch außerdem austauschen und Videos von euren kleinen Yogis zeigen.
https://www.facebook.com/groups/527947591439767/?multi_permalinks=529047337996459&notif_id=1584616957002157&notif_t=group_activity

Bea von Tollabea liest ab sofort jeden Vormittag um 11:00, 45 Minuten aus einem Kinderbuch vor. Damit möchte sie einen Beitrag zur Entlastung von uns Eltern leisten.
Ich finde, das ist eine total süße Idee, allerdings braucht ihr dafür einen Instagram Account.
Aber was tut man nicht alles um die lieben Kleinen zu beschäftigen… ;-)
https://www.instagram.com/tollabea/

Kostenlose Hörbücher findet ihr auf:  https://www.ohrka.de

Ebenfalls richtig tolle Tipps gegen die Langeweile zu Hause bekommt ihr auf https://www.karantaenekids.com.
Hier findet ihr Bastel- und Spielideen, Rezepte für Kinder und auch einen Bereich für die Erwachsenen.

Das Kiga Portal https://www.kigaportal.com/ng/ng6/de bietet aktuell für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen ihre Eltern Angebote für umsonst an.
Wenn das nicht reicht, kann man ein Abo abschließen und hat damit Zugang zu echt tollen Ideen zu Spielen, Gesang, Bastelei, uvm.

Ein weiterer wunderschöner Blog, auf dem ebenfalls ganz viele Spiel- und Beschäftigungsideen vorgestellt werden ist Was wir Spielen.
https://waswirspielen.com

Unter dem Hashtag #spielenstattpanik findet ihr auf Instagram noch unzählige, tolle Beiträge für eure Kids.


Schule:

Verena Pausder stellt in ihrem aktuellen Blog Artikel ganz viele tolle Lernapps für jede Altersklasse vor:
https://verenapausder.de/2020/03/14/homeschooling-in-zeiten-von-corona/

Für das Lernen zu Hause gibt es diverse Portale. Viele Schulen arbeiten auch bereits damit:
Beispiele sind:
https://alfons.westermann.de/alfons/#/information  (Klasse 1 – 4, Deutsch,Mathe, Englisch)
https://antolin.westermann.de  (Lesequizz zu Geschichten und Büchern aller Altersstufen)
https://www.hamsterkiste.de (Klasse 1 – 4)
https://www.schlaukopf.de (alle Schulen, alle Klassen)

Alba Berlin bietet ab sofort auf YouTube eine tägliche Sportstunde an.
So bleiben eure Kids auch zu Hause fit.
https://www.youtube.com/user/albabasketball

 

Aber auch für uns Erwachsene gibt es jetzt viele tolle Angebote, die uns die Zeit zu Hause erleichtern und spannender machen:

Yoga:
Claire Oberwinter bietet ab sofort ihre Yogakurse online an.
Ich kenne Claire von meiner Studienzeit – wir waren damals Beide noch in der Textil- bzw. Schuhbranche tätig. Zu dieser Zeit hätten wir vermutlich nicht unterschiedlicher sein können.
Heute verbindet uns das Interesse an denselben Themen wie Online Business, die Freude an solider Spiritualität, Mama – sein und die Verwirklichung mit dem, was man liebt.
Claire hat ihre Berufung im Yoga gefunden und davon könnt ihr euch jetzt online ein Bild machen.
Online Kurs – Claire Oberwinter

Kunst:
Unter https://shop.artnight.com kannst Du Dir ein Malset für zu Hause bestellen. Außerdem hat man die Möglichkeit sich für eine Online Schritt-für-Schritt-Anleitungen voranzumelden.

Weiterbildung:
Es gibt ein richtig tolles Angebot aus diversen amerikanischen Universitäten.
HIER bekommt ihr Zugang zu 450 Online Kursen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten.

Job:
In diesen Zeiten müssen viele umdenken und sich neu- oder umorientieren.
Home Office ist für viele nicht Gang und Gäbe und auch die Umstellung auf digitale Angebote ist nicht immer leicht, wenn man das noch nie gemacht hat. Die liebe Sandra Brauer hat gerade einen Blog Artikel dazu verfasst, den ich euch hier einfach direkt verlinke:
https://sandrabrauer.de/erste-schritte-auf-dem-weg-zu-virtuellen-workshops-coachings-und-trainings/

Solltet ihr aktuell Bedarf an jeglicher virtueller Unterstützung im Zusammenhang mit Karriere, Stress, digitalem Strukturwandel oder der Zusammenarbeit im Team haben, meldet Euch gern bei ihr. Gerade auch dann, wenn ihr noch skeptisch seid, ob das wohl funktionieren wird. „Lust machen auf und Angst nehmen vor Digitalisierung“ ist eines ihrer Motti.

Liebe:
Amorelie hat gerade 15% Spring Rabatt und garantiert trotz turbulenter Zeit zuverlässige Lieferung… ;-)
https://www.amorelie.de

Wer sie noch nicht hat, den möchte ich an dieser Stelle natürlich auch noch einmal auf meine Beziehungstipps aufmerksam machen. In Zeiten der verordneten, dauerhaften, räumlichen Nähe können sie mit Sicherheit hilfreich sein.
Hier habe ich Dir 10 Tipps zusammengestellt, was Du täglich für eine glückliche Beziehung tun kannst.  https://susanne-johannsen.de/glueckliche-beziehung/

Außerdem ist es unter solchen Umständen, in denen wir in unseren Wohnungen oder Häusern mehr oder weniger eingesperrt sind, unerlässlich, auf eine wertschätzende Kommunikation zu achten.
Aus China hörte man Meldungen, dass die Scheidungsrate nach der Ausgangssperre extrem gestiegen ist, da während der Zeit, in der die Menschen in ihren Wohnungen festsaßen, die häusliche Gewalt offenbar stark zugenommen hatte.
Das ist furchtbar und daher verlinke ich hier auch noch einmal meinen Blog Artikel zur Wertschätzenden Kommunikation.
https://susanne-johannsen.de/wertschaetzende-kommunikation/

Dann doch lieber den Amorelie Rabatt nutzen, oder? … ;-)

 

Zum Schluss habe ich mir natürlich auch noch etwas überlegt.

In diesen Zeiten sind Verunsicherung und Angst häufige Begleiter. Wir sorgen uns um unsere Gesundheit von die unserer Lieben. Auch Job technisch gibt es viele neue Herausforderungen.

Viele Sorgen entstehen, weil wir zu sehr mit negativen Meldungen überflutet werden. Die Sorgen und Ängste von anderen beeinflussen uns und irgendwann sind wir gar nicht mehr in der Lage auf unser eigenes Gefühl zu hören und zu vertrauen. Ideen und Lösungen fallen uns einfach nicht mehr ein.

Ich biete daher eine 30 Minuten Gespräch an, in dem ich Dich unterstütze Ängste zu mildern und Perspektiven und Chancen in dieser Zeit sehen zu können.
Ob es um einen kleinen Perspektivwechsel, ein beruhigendes Gespräch, Infos zu Online Business und Home Office, wertschätzende Kommunikation oder ein Beziehungsthema geht – ich möchte Dich in dieser Zeit unterstützen!

Dieses Gespräch ist absolut unverbindlich und kostenlos!

Hier kannst Du Dich anmelden und Dir einen Termin buchen:
https://susanne-johannsen.de/perspektiven-call/

 

Wo auch immer Du gerade bist und vor welchen Herausforderungen Du stehst.
Bitte habe Vertrauen in Dich und das Leben. Das Leben ist grundsätzlich für Dich!

Du bestimmst worauf Du Dich fokussierst!
Entscheidest Du Dich für die Angst und die Sorge oder fokussierst Du Dich auf gesund bleiben und suchst die Chancen und Möglichkeiten in dieser Zeit.

Mir ist bewusst, dass das nach ziemlich schlauem Gerede klingt.
Aber wenn Du darüber nachdenkst, wirst Du feststellen, dass Du immer die Wahl hast worauf Du Deine Gedanken konzentrierst.
Du musst die Sorgen deshalb nicht verdrängen!
Aber hinterfragen und auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüfen.
Es gibt immer einen Weg und es finden sich immer Lösungen! Jedoch nur, wenn wir bereit sind nach ihnen zu suchen.

Es gibt Berichte von Delfinen, die in den Hafen von Venedig zurückkehren. Kinder in China, die zum ersten Mal blauen Himmel sehen, nachdem sich der Smog nach der Ausgangssperre verzogen hat.
Wir alle werden gerade entschleunigt und gezwungen mehr Ruhe und gemeinsame Zeit zu haben.
Das kann und wird für Spannungen sorgen. Aber dahinter liegt die Chance endlich aufzuräumen und für Klarheit zu sorgen.

Wenn sich die erste Aufregung gelegt und wir uns an diese Situation und die Umstände gewöhnt haben, dann werden wir auch die Wege und Möglichkeiten sehen, die sich daraus ergeben.

Bitte bleibe gesund!

 

Es grüßt Dich,

Deine Susanne

 

Ich freue mich heute im Podcast mit der lieben Vanessa Jobst-Jürgens zu sprechen.

Vanessa richtet regelmäßige Treffen von Müttern aus, die gerade dabei sind sich selbstständig zu machen oder bereits selbstständig sind.
Außerdem ist sie Systemische Coach und berät Unternehmen zum Thema New Work.
Zu alledem ist sie auch noch Mutter, was sie sehr genießt.

In der heutigen Folge erfährst Du
– welche Chancen aber auch welche Herausforderungen es bedeutet selbstständig zu sein
– welche Möglichkeiten sich für Frauen bzw. Mütter durch das Thema New Work im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergeben können
– wie sehr das Mama-Sein einen verändern kann
– und wie man es schafft so viele Themen miteinander zu vereinen indem man Vieles einfach mit Humor nimmt 😊

 

Diesen Artikel kannst Du Dir auch gerne anhören.
Außerdem findest Du ihn und andere Folgen in meinem Podcast „Erkenne die Heldin in Dir“ auf  iTunes oder bei Spotify.

 

Seit einigen Wochen quäle ich mich täglich aus dem Bett, als wäre ich um 3:00 Uhr erst schlafen gegangen. Ich fühle mich schlapp, müde und energielos. Und das zu einer Zeit, in der man doch besonders performen muss.
Winterblues? Keine Zeit!

Kaum sind die letzten Blätter von den Bäumen gefallen und alle Kastanien, die man in Hamburg finden konnte, in irgendwelche Taschen, Gläser, Eimer und ähnliches verstaut worden, kündigte sich bereits die Weihnachtszeit an. Das bedeutet für eine “brave“ Mutter eine Zeit mit mehreren Challenges, die sie mit Bravour meistern sollte:

1. Plätzchen backen
2. Laterne basteln
3. Weihnachtslieder hören (ertragen) und singen
4. Die Zimmer mindestens sechs Wochen vor Weihnachten bereits weihnachtlich dekorieren
5. Geschenke planen, auf die Verwandtschaft verteilen (inklusive Schwiegereltern!), kaufen und einpacken
6. Weihnachtsgeschenke für die Großeltern mit den Kindern basteln
7. Im Job noch alle To Dos in einem Affenzahn erledigen, die sich auf irgendwelchen Listen summieren
8. Weihnachtsfeiern überleben, obwohl man schon lange keinen Alkohol mehr verträgt
9. Reiseplanung für die Feiertage erstellen und frühzeitig (!) in der Familie abstimmen
10. Koffer für die ganze Familie packen und das Zuhause einigermaßen aufgeräumt hinterlassen
11. Silvesterplanung organisieren, im Idealfall individuell, fantasievoll und so, dass sich das gesamte Umfeld mitgenommen fühlt

Die Liste lässt sich mit Sicherheit noch erweitern, aber sie verdeutlicht auch so bereits, dass man sich in dieser Zeit keine Müdigkeit erlauben kann. Das ist High Performance oberster Klasse!

 

Ist Dir was aufgefallen?
Unter den immerhin elf Punkten, habe ich noch keinen einzigen Punkt aufgezählt, bei dem ich irgendwas für mich mache.

Es geht nur um die Organisation für Andere.
Ich unterstelle, dass die meisten Frauen, das als normal erachten und sich keinerlei Gedanken darum machen. Sie stöhnen und schimpfen: „Von wegen, besinnliche Zeit!“
Aber Keine kommt auf den Gedanken, zwischendurch auch etwas für sich selbst einzuplanen oder am Ende gar ein paar Aufgaben davon zu delegieren.

 

Wie wäre es mit einem Belohnungs-Shopping-Trip, bei dem Du nur für Dich etwas kaufen darfst? Abschluss ist an einer Bar, wo Du mit einem Glas Sekt oder Champagner Dich und Dein Jahr feierst!
Oder Du planst einen halben Tag Sauna mit einer Freundin ein und auch dieser endet mit eben erwähntem Getränk?

Das hört sich gar nicht so schlecht an, oder? Jetzt muss man nur noch einen Tag finden, an dem man das noch reinquetscht…

 

Hast Du schon einmal überlegt, ob es Sinn machen würde VOR Weihnachten bereits Urlaub zu nehmen, damit Du entspannt alles erledigen kannst und zusätzlich eine Chance auf Weihnachtsstimmung hast?

Je mehr ich darüber nachdenke, umso stimmiger hört sich das für mich an.

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ist es in den meisten Firmen ziemlich ruhig. Das bedeutet, man hat auch dort eigentlich keinen Stress zu erwarten und die Stimmung ist in der Regel sehr entspannt. Der Mann hat frei und kann auf die Kinder aufpassen, so dass Du Dir keine Gedanken machen musst und auch hier alles ganz unkompliziert sein wird.
Somit hattest Du weniger Stress vor Weihnachten und die Arbeit „zwischen den Jahren“ ist auch nicht besonders anstrengend.
Voraussetzung für dieses Modell ist natürlich, dass man überhaupt noch restliche Urlaubstage hat. Aber da viele Frauen ja Urlaub für die Weihnachtszeit planen, wäre es eine Überlegung wert, an welchen Tagen man sie tatsächlich nimmt.

Das ist nur mal so eine Idee von mir, denn ich habe mich schon so oft gefragt, wie man es hinbekommt, dass man endlich mal in Weihnachtsstimmung kommt und keinen Stress hat.
Durch unsere Kinder erleben wir doch Weihnachten, wie es am schönsten ist. Ein bisschen so, wie es für uns als Kinder war, nur dass jetzt wir die Erwachsenen sind und für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfen.
Und dazu gehört auch das ganze Drumherum, wie Weihnachtsmarkt, Plätzchen und Lebkuchen essen, Feuerzangenbowle, Glühwein, Lichterketten, heißer Kakao usw.
Wenn wir aber nur durch diese Zeit hetzen, dann wird aus dieser besinnlichen Zeit, eine ziemlich anstrengende und nervige Zeit, die man am liebsten schnell hinter sich bringt.

 

Am Montag war Mitmachstunde in der Musikgruppe meiner Tochter. Es war total schön! Wir saßen alle auf kleinen Bänken und haben zusammen gesungen und musiziert. Die Kinder spielten abwechselnd Weihnachtswichtel, Rentiere und Pferdchen und wir Eltern durften Rasseln, Klanghölzer und Glockenspiele erklingen lassen.
Ich war so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, das mitzumachen.
Es war Entschleunigung pur und eine liebevolle Einstimmung auf Weihnachten.

Das Ganze hat jedoch zur Folge, dass wir nun jeden Abend ein kleines Weihnachtskonzert ertragen, ich meine natürlich genießen dürfen.
Aber was soll´s. Die Weihnachtslieder werden mich eh solange begleiten, bis sie dann irgendwann von „Stubs, der kleine Osterhase“ abgelöst werden.
Es beruhigt mich jedoch ein wenig, dass ich dieses Schicksal ziemlich sicher mit den meisten Eltern, die Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren haben, teile.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Gedankenanstoß aus meinem Erfahrungskoffer:
Verschenke lieber Zeit statt Geschenke.
Legt einen Tag fest, an dem Du gemeinsam etwas mit dem Beschenkten unternimmst. Zeit ist etwas, das fast jedem Menschen fehlt und in der heutigen Zeit so kostbar geworden ist. Besonders für uns Eltern miteinander.
Dieser ganze Konsum hat einen großen Anteil am Weihnachtsstress. Allein die Überlegungen dazu, was man wem nun schenken könnte, empfinde ich als ziemlich anstrengend.
Daher plane lieber, was Du wann mit Deinem Liebsten unternehmen kannst. Am besten gemeinsam. Stimmt euch ab, organisiert eine zuverlässige Betreuung für die Kinder und los geht es.

 

Ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit, in der Du hoffentlich auch ein bisschen Zeit für Dich findest und Dir vom Stress die Stimmung nicht verderben lässt.

Bitte vergiss nicht: Jede Mutter ist eine Heldin – auch Du!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Viele Frauen machen sich keine oder nur wenig Gedanken, wie es nach der Babypause weitergehen soll bzw. was dann für sie richtig ist.
Meist entscheidet man das bevor das Baby da ist und merkt erst im Laufe der Zeit, dass das gewählte Arbeitsmodell oder sogar der ehemalige Job, nicht mehr zu einem passt. Dann steigt man wieder ein und merkt irgendwann, dass man unzufrieden ist, weil das Modell den eigenen Anforderungen und Ansprüchen nicht gerecht wird.
Zu viel Stress, zu hoher Druck, zu wenig Zeit mit den Kindern, zu wenig Zeit im Job,…

Aber wie findet man denn das Modell oder den Job, der zu einem passt?

In der heutigen Folge gebe ich Dir ein paar Anregungen dazu und erzähle Dir davon, wie ich das gefunden habe, was sich für mich richtig anfühlt.

 

In der heutigen Folge stelle ich Dir eine kurze Übung vor, mit der Du mehr Gelassenheit im Alltag findest. Sie verschafft Dir einen Abstand zwischen Wahrnehmung und Reaktion und hilft Dir auch Antworten zu finden, um besser auf bestimmte Situationen reagieren zu können.

Man nennt diese Übung auch Herz Intelligenz Methode. Sie baut u.a. Angst, Sorgen und Stress ab, hilft bei Schlaflosigkeit und Erschöpfung, steigert die Kreativität und ermöglicht eine angemessene Entscheidungsfindung.

Das beste daran ist, dass Du sie sehr leicht in Deinen Alltag integrieren und auch mal verkürzt durchführen kannst, wenn es in akuten Situationen notwendig ist.

Dreifach Mama zu sein, darunter ein Zwillingspaar, ist schon schwer. Aber nebenher noch ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, stelle ich mir echt herausfordernd vor. Es bedeutet eine Menge Disziplin, Fleiß und Organisation. Aber natürlich gehört dazu auch eine gehörige Portion Glück, Mut und die Hilfe von Menschen, auf die man sich verlassen kann. Katja Radtke von bellapelle aus Hamburg, erzählt uns, wie sie es geschafft hat, ihr Unternehmen in zehn Jahren so erfolgreich aufzubauen, was sie auf dem Weg bis heute gelernt hat und wie sie es mittlerweile sehr gut schafft, Arbeit und Familie miteinander zu kombinieren.

 

So oft reden wir vom zurückstecken, der Teilzeitfalle und den schwierigen Bedingungen im Job, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Aber wie wäre es, wenn wir einmal nicht die Schuld bei den anderen suchen, sondern uns an die eigene Nase fassen. Wie denkst Du über Deine Situation?
Wenn Du selbst der Meinung bist, dass Du zurücksteckst, dass Du benachteiligt bist und dass es unfair ist, wie wenig Rücksicht auf Dich genommen wird, dann kannst Du auch nicht erwarten, dass Kollegen & Co. anders denken.
Die Veränderung steckt in Dir!
Wenn Du davon überzeugt bist, dass es ein großes Geschenk ist, Mutter geworden zu sein, trotz aller Herausforderungen, dann transportierst Du das auch nach außen. Es muss viel selbstverständlicher werden und wir sollten uns nicht mehr rechtfertigen müssen, wenn wir Familie und Beruf vereinbar haben wollen. Dafür müssen wir jedoch selbst in den Ring steigen und deutlich kommunizieren, was wir denken und benötigen um weiterhin einen guten Job machen zu können.

Diesen Artikel gibt es auch zum hören.
Außerdem findest Du ihn und andere Folgen in meinem Podcast „Erkenne die Heldin in Dir“ auf  iTunes oder bei Spotify.

 

 

Ich bin heute Nachmittag mit den Kindern spazieren gegangen. Wenn es regnet, wollen sie immer nach großen Pfützen suchen, in die sie dann springen können. Dafür ziehe sogar ich meine Gummistiefel an und mache ab und zu mit, weil es einfach Spaß macht.

Sowas macht man nur, wenn man Kinder hat.
Früher wäre ich kaum auf die Idee gekommen.
Du etwas?

 

Aber heute war mein Tag grau.
Das Wetter war grau, nass und kalt und genauso habe ich mich gefühlt. Ich habe versucht, dagegen anzukämpfen und habe mir schlaue Ratschläge überlegt, die ich anderen Frauen geben würde, wenn sie mir von so einer Stimmung erzählen würden.

Aber man kann sich oft einfach nicht selbst helfen. Mir ist es heute zumindest nicht gelungen. Ich habe mich so müde, leer und mutlos gefühlt. Ein ganz komisches Gefühl, das ich nicht wirklich greifen konnte. Es gab auch keinen bestimmten Grund dafür, aber wahrscheinlich braucht es den auch nicht immer. Manchmal ist einfach alles scheiße (entschuldige bitte den Ausdruck)!

Blöd ist dann jedoch, wenn man sich dafür dann auch noch selbst fertig macht.
Dafür, dass man schlechte Laune hat und es einem einfach mal mies geht.

 

Ich hatte schon wieder mega Erwartungen an mich selbst.
„Lass Dich nicht so hängen. Das bringt eh nichts und Dich vor allem kein Stück weiter. Los hoch, was kannst Du tun?“

Ich bin niemand, der die Schuld bei anderen sucht. Sobald mir der Gedanke dazu kommt, schelte ich mich dafür und denke, nein, Du bist dafür immer nur selbst verantwortlich.

Es wäre zu leicht, es jemand anderen in die Schuhe zu schieben.

Aber darf man das nicht auch einmal. Kann man sich nicht irgendjemanden oder irgendwas suchen, auf den oder das man alles abladen kann, um sich selbst dann besser zu fühlen?

Vielleicht würde es helfen. Aber ich kann das leider nicht. Ich erlaube es mir nicht, weil ich ganz genau weiß, dass ich selbst verantwortlich bin und es nichts ändern würde, wenn ich die Schuld abschiebe.

 

Bist Du auch manchmal so hart zu Dir selbst?

Was tust Du dann?

Ich rufe dann ab und zu eine Freundin oder meine Mama an. Aber heute wollte ich niemandem etwas vorjammern. Und ich wollte nicht hören, was sie antworten könnten. Ich kenne ja die Antwort und ich wollte es einfach nicht hören. Ich wollte mir am liebsten einen Drink einschenken. Tatsächlich habe ich überlegt, was mir jetzt schmecken könnte, aber nicht mal das ist mir eingefallen. Es gab nichts, was mich erfreut hätte.

 

Mir sind dann noch ein paar Ideen eingefallen. Aber kennst Du das, dass Du weißt, was Du tun kannst, aber einfach keine Lust hast, es anzugehen.

Ich glaube, manchmal suhlt man sich ganz gern im Selbstmitleid und in der eigenen schlechten Laune.

Manchmal ertappe ich mich sogar dabei, dass ich hoffe, ich werde von meinem Mann darauf angesprochen. Dass er es merkt und sich Sorgen macht. Da schäme ich mich glatt für, wenn ich darüber schreibe. Vor allem weil es einfach total dämlich ist. Und mal ehrlich – ich lebe ja nicht in einer schlechten Vorabendserie, in der die Partner sowas schnallen. Im wahren Leben passiert das nicht. Zumindest nicht bei mir. Und das liegt nicht daran, dass ich einen gefühlskalten Mann habe. Das ist er nicht! So fair muss ich sein. Ich glaube ehrlich gesagt, dass das Universum mir solche Spielchen einfach nicht durchgehen lässt. Zum Glück!

Wenn ich was zu sagen habe, dann soll ich es sagen. Wenn ich schlechte Laune habe und andere daran teilhaben sollen, dann muss ich sie kundtun und darf nicht erwarten, dass eine andere Person von selbst erkennt, was los ist.

Und wenn meine schlechte Laune so schlecht wird, dass mein Mann sie bemerkt, dann ist sie wirklich schlimm. Das liegt dann aber eher daran, dass ich müde und hungrig bin.
Eine gefährliche Kombination!

 

Wie ich mich heute gefühlt habe, war jedoch anders.
Es war, als ob ich mich in einer grauen Wolke befinden würde und sie einen Schleier über meinen Tag gelegt hat. Es fühlte sich so drückend an und emotionslos.

Es hat mich beunruhigt und mir gar nicht gefallen und es hat mich motiviert, das niederzuschreiben und nicht für mich zu behalten. Denn ich kann mir vorstellen, dass es so manch einer anderen Mama auch ab und zu so geht. Es wird andere Gründe haben, aber das Gefühl wird nicht nur von mir patentiert sein.

Manchmal wird einem einfach alles zu viel. In meinem Fall lag es tatsächlich nicht an den Kindern. Im Gegenteil. Sie haben mich wieder zum Lächeln gebracht und mir gezeigt, dass man nicht immer alles so ernst sehen muss.

Wir sind dann am Spielplatz auf den nassen Balken balanciert und über Hindernisse in Pfützen gesprungen. Es ist erstaunlich, wie positiv sich Springen auf die Laune auswirken kann.

 

Ich bin der Meinung, dass man solche Stimmungen auch einmal zulassen darf und es total in Ordnung ist, wenn es auch solche Tage gibt. Alles andere wäre ja eigentlich nicht normal.

Aber man darf ruhig hinsehen und wahrnehmen, was es denn gerade ist, das dafür sorgt, dass man einen schlechten Tag hat. Vor allem, wem oder welchem Umstand gebe ich gerade die Macht über mich, dass er Einfluss auf mein Befinden hat? Ist es etwas wiederkehrendes oder eine einmalige Geschichte? Kann ich mich selbst rausziehen oder braucht es Unterstützung von außen?

Wichtig dabei ist: versuche es nicht zu bewerten.
Ordne es ein. Aber mach Dich dafür nicht fertig.

Wenn Du Dich als Beobachter von außen betrachtest und wahrnimmst, was Du fühlst, dann kannst Du mit mehr Ruhe an die Angelegenheit ran gehen und sie für Dich lösen – sofern es das überhaupt braucht.
Manchmal reicht es auch, die Stimmung und das zugehörige Gefühl einfach wieder gehen zu lassen. Wahrnehmen und loslassen.

 

Es ist in Ordnung, wenn Du Dich auch einmal nicht so gut fühlst. Und es ist auch in Ordnung, wenn Dein Umfeld es mitbekommt.
Du kannst nicht immer funktionieren.
Du bist keine Maschine!

Auch Mütter haben ein Recht auf schlechte Laune! Und die darf auch gepflegt werden!

Du solltest sie nur nicht an Deinen Lieben auslassen. Das sorgt dann auch bei ihnen für schlechte Stimmung.

Überlege Dir lieber, was Du jetzt brauchst damit es Dir wieder besser geht. Vielleicht genügt es, frische Luft zu schnappen und einmal um den Block zu laufen. Vielleicht brauchst Du aber auch ein Glas Wein mit einer Freundin oder eine Stunde Boxtraining.

Was es auch ist. Sorge für Dich und habe deswegen kein schlechtes Gewissen.

Wir Mütter müssen nun mal funktionieren. Wir können nicht einfach ausfallen und uns krankmelden.
Deshalb sollte die Vorsorge bei uns GROß geschrieben sein und dabei handelt es sich um reine Fürsorge für uns selbst.

 

Mir geht es jetzt wieder gut. Ich mache mir gleich eine Schüssel Popcorn und setze heute Abend eine Serie auf Netflix durch. Außerdem habe ich mich endlich für einen Yoga Anfängerkurs angemeldet, für den ich schon seit Ende Juni einen Gutschein besitze.

 

In diesem Sinne, Namasté und denke bitte immer daran:

 

Jede Mutter ist eine Heldin – auch Du!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

Mütter haben in der Regel sehr viel Stress. Die To-Do-Liste scheint kein Ende zu nehmen und viele fühlen sich wie getrieben. Stress, der dauerhaft anhaltend ist und der vermeintlich unlösbar scheint, führt dazu, dass man unzufrieden, unglücklich und irgendwann sogar krank wird. Das muss jedoch nicht sein. Es gibt immer Möglichkeiten zu handeln und Lösungen, die uns den Alltag erleichtern. Wir müssen nur den Blick frei dafür bekommen und ein Bewusstsein für die Stressauslöser entwickeln. In der heutigen Folge gebe ich Dir 7 Tipps, wie Du es schaffst in Zukunft leichter mit Stress umzugehen.