Ich freue mich heute im Podcast mit der lieben Vanessa Jobst-Jürgens zu sprechen.

Vanessa richtet regelmäßige Treffen von Müttern aus, die gerade dabei sind sich selbstständig zu machen oder bereits selbstständig sind.
Außerdem ist sie Systemische Coach und berät Unternehmen zum Thema New Work.
Zu alledem ist sie auch noch Mutter, was sie sehr genießt.

In der heutigen Folge erfährst Du
– welche Chancen aber auch welche Herausforderungen es bedeutet selbstständig zu sein
– welche Möglichkeiten sich für Frauen bzw. Mütter durch das Thema New Work im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergeben können
– wie sehr das Mama-Sein einen verändern kann
– und wie man es schafft so viele Themen miteinander zu vereinen indem man Vieles einfach mit Humor nimmt 😊

 

Diesen Artikel kannst Du Dir auch gerne anhören.
Außerdem findest Du ihn und andere Folgen in meinem Podcast „Erkenne die Heldin in Dir“ auf  iTunes oder bei Spotify.

 

Seit einigen Wochen quäle ich mich täglich aus dem Bett, als wäre ich um 3:00 Uhr erst schlafen gegangen. Ich fühle mich schlapp, müde und energielos. Und das zu einer Zeit, in der man doch besonders performen muss.
Winterblues? Keine Zeit!

Kaum sind die letzten Blätter von den Bäumen gefallen und alle Kastanien, die man in Hamburg finden konnte, in irgendwelche Taschen, Gläser, Eimer und ähnliches verstaut worden, kündigte sich bereits die Weihnachtszeit an. Das bedeutet für eine “brave“ Mutter eine Zeit mit mehreren Challenges, die sie mit Bravour meistern sollte:

1. Plätzchen backen
2. Laterne basteln
3. Weihnachtslieder hören (ertragen) und singen
4. Die Zimmer mindestens sechs Wochen vor Weihnachten bereits weihnachtlich dekorieren
5. Geschenke planen, auf die Verwandtschaft verteilen (inklusive Schwiegereltern!), kaufen und einpacken
6. Weihnachtsgeschenke für die Großeltern mit den Kindern basteln
7. Im Job noch alle To Dos in einem Affenzahn erledigen, die sich auf irgendwelchen Listen summieren
8. Weihnachtsfeiern überleben, obwohl man schon lange keinen Alkohol mehr verträgt
9. Reiseplanung für die Feiertage erstellen und frühzeitig (!) in der Familie abstimmen
10. Koffer für die ganze Familie packen und das Zuhause einigermaßen aufgeräumt hinterlassen
11. Silvesterplanung organisieren, im Idealfall individuell, fantasievoll und so, dass sich das gesamte Umfeld mitgenommen fühlt

Die Liste lässt sich mit Sicherheit noch erweitern, aber sie verdeutlicht auch so bereits, dass man sich in dieser Zeit keine Müdigkeit erlauben kann. Das ist High Performance oberster Klasse!

 

Ist Dir was aufgefallen?
Unter den immerhin elf Punkten, habe ich noch keinen einzigen Punkt aufgezählt, bei dem ich irgendwas für mich mache.

Es geht nur um die Organisation für Andere.
Ich unterstelle, dass die meisten Frauen, das als normal erachten und sich keinerlei Gedanken darum machen. Sie stöhnen und schimpfen: „Von wegen, besinnliche Zeit!“
Aber Keine kommt auf den Gedanken, zwischendurch auch etwas für sich selbst einzuplanen oder am Ende gar ein paar Aufgaben davon zu delegieren.

 

Wie wäre es mit einem Belohnungs-Shopping-Trip, bei dem Du nur für Dich etwas kaufen darfst? Abschluss ist an einer Bar, wo Du mit einem Glas Sekt oder Champagner Dich und Dein Jahr feierst!
Oder Du planst einen halben Tag Sauna mit einer Freundin ein und auch dieser endet mit eben erwähntem Getränk?

Das hört sich gar nicht so schlecht an, oder? Jetzt muss man nur noch einen Tag finden, an dem man das noch reinquetscht…

 

Hast Du schon einmal überlegt, ob es Sinn machen würde VOR Weihnachten bereits Urlaub zu nehmen, damit Du entspannt alles erledigen kannst und zusätzlich eine Chance auf Weihnachtsstimmung hast?

Je mehr ich darüber nachdenke, umso stimmiger hört sich das für mich an.

In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ist es in den meisten Firmen ziemlich ruhig. Das bedeutet, man hat auch dort eigentlich keinen Stress zu erwarten und die Stimmung ist in der Regel sehr entspannt. Der Mann hat frei und kann auf die Kinder aufpassen, so dass Du Dir keine Gedanken machen musst und auch hier alles ganz unkompliziert sein wird.
Somit hattest Du weniger Stress vor Weihnachten und die Arbeit „zwischen den Jahren“ ist auch nicht besonders anstrengend.
Voraussetzung für dieses Modell ist natürlich, dass man überhaupt noch restliche Urlaubstage hat. Aber da viele Frauen ja Urlaub für die Weihnachtszeit planen, wäre es eine Überlegung wert, an welchen Tagen man sie tatsächlich nimmt.

Das ist nur mal so eine Idee von mir, denn ich habe mich schon so oft gefragt, wie man es hinbekommt, dass man endlich mal in Weihnachtsstimmung kommt und keinen Stress hat.
Durch unsere Kinder erleben wir doch Weihnachten, wie es am schönsten ist. Ein bisschen so, wie es für uns als Kinder war, nur dass jetzt wir die Erwachsenen sind und für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfen.
Und dazu gehört auch das ganze Drumherum, wie Weihnachtsmarkt, Plätzchen und Lebkuchen essen, Feuerzangenbowle, Glühwein, Lichterketten, heißer Kakao usw.
Wenn wir aber nur durch diese Zeit hetzen, dann wird aus dieser besinnlichen Zeit, eine ziemlich anstrengende und nervige Zeit, die man am liebsten schnell hinter sich bringt.

 

Am Montag war Mitmachstunde in der Musikgruppe meiner Tochter. Es war total schön! Wir saßen alle auf kleinen Bänken und haben zusammen gesungen und musiziert. Die Kinder spielten abwechselnd Weihnachtswichtel, Rentiere und Pferdchen und wir Eltern durften Rasseln, Klanghölzer und Glockenspiele erklingen lassen.
Ich war so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, das mitzumachen.
Es war Entschleunigung pur und eine liebevolle Einstimmung auf Weihnachten.

Das Ganze hat jedoch zur Folge, dass wir nun jeden Abend ein kleines Weihnachtskonzert ertragen, ich meine natürlich genießen dürfen.
Aber was soll´s. Die Weihnachtslieder werden mich eh solange begleiten, bis sie dann irgendwann von „Stubs, der kleine Osterhase“ abgelöst werden.
Es beruhigt mich jedoch ein wenig, dass ich dieses Schicksal ziemlich sicher mit den meisten Eltern, die Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren haben, teile.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Gedankenanstoß aus meinem Erfahrungskoffer:
Verschenke lieber Zeit statt Geschenke.
Legt einen Tag fest, an dem Du gemeinsam etwas mit dem Beschenkten unternimmst. Zeit ist etwas, das fast jedem Menschen fehlt und in der heutigen Zeit so kostbar geworden ist. Besonders für uns Eltern miteinander.
Dieser ganze Konsum hat einen großen Anteil am Weihnachtsstress. Allein die Überlegungen dazu, was man wem nun schenken könnte, empfinde ich als ziemlich anstrengend.
Daher plane lieber, was Du wann mit Deinem Liebsten unternehmen kannst. Am besten gemeinsam. Stimmt euch ab, organisiert eine zuverlässige Betreuung für die Kinder und los geht es.

 

Ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit, in der Du hoffentlich auch ein bisschen Zeit für Dich findest und Dir vom Stress die Stimmung nicht verderben lässt.

Bitte vergiss nicht: Jede Mutter ist eine Heldin – auch Du!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

 

Viele Frauen machen sich keine oder nur wenig Gedanken, wie es nach der Babypause weitergehen soll bzw. was dann für sie richtig ist.
Meist entscheidet man das bevor das Baby da ist und merkt erst im Laufe der Zeit, dass das gewählte Arbeitsmodell oder sogar der ehemalige Job, nicht mehr zu einem passt. Dann steigt man wieder ein und merkt irgendwann, dass man unzufrieden ist, weil das Modell den eigenen Anforderungen und Ansprüchen nicht gerecht wird.
Zu viel Stress, zu hoher Druck, zu wenig Zeit mit den Kindern, zu wenig Zeit im Job,…

Aber wie findet man denn das Modell oder den Job, der zu einem passt?

In der heutigen Folge gebe ich Dir ein paar Anregungen dazu und erzähle Dir davon, wie ich das gefunden habe, was sich für mich richtig anfühlt.

 

In der heutigen Folge stelle ich Dir eine kurze Übung vor, mit der Du mehr Gelassenheit im Alltag findest. Sie verschafft Dir einen Abstand zwischen Wahrnehmung und Reaktion und hilft Dir auch Antworten zu finden, um besser auf bestimmte Situationen reagieren zu können.

Man nennt diese Übung auch Herz Intelligenz Methode. Sie baut u.a. Angst, Sorgen und Stress ab, hilft bei Schlaflosigkeit und Erschöpfung, steigert die Kreativität und ermöglicht eine angemessene Entscheidungsfindung.

Das beste daran ist, dass Du sie sehr leicht in Deinen Alltag integrieren und auch mal verkürzt durchführen kannst, wenn es in akuten Situationen notwendig ist.

Dreifach Mama zu sein, darunter ein Zwillingspaar, ist schon schwer. Aber nebenher noch ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, stelle ich mir echt herausfordernd vor. Es bedeutet eine Menge Disziplin, Fleiß und Organisation. Aber natürlich gehört dazu auch eine gehörige Portion Glück, Mut und die Hilfe von Menschen, auf die man sich verlassen kann. Katja Radtke von bellapelle aus Hamburg, erzählt uns, wie sie es geschafft hat, ihr Unternehmen in zehn Jahren so erfolgreich aufzubauen, was sie auf dem Weg bis heute gelernt hat und wie sie es mittlerweile sehr gut schafft, Arbeit und Familie miteinander zu kombinieren.

 

So oft reden wir vom zurückstecken, der Teilzeitfalle und den schwierigen Bedingungen im Job, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Aber wie wäre es, wenn wir einmal nicht die Schuld bei den anderen suchen, sondern uns an die eigene Nase fassen. Wie denkst Du über Deine Situation?
Wenn Du selbst der Meinung bist, dass Du zurücksteckst, dass Du benachteiligt bist und dass es unfair ist, wie wenig Rücksicht auf Dich genommen wird, dann kannst Du auch nicht erwarten, dass Kollegen & Co. anders denken.
Die Veränderung steckt in Dir!
Wenn Du davon überzeugt bist, dass es ein großes Geschenk ist, Mutter geworden zu sein, trotz aller Herausforderungen, dann transportierst Du das auch nach außen. Es muss viel selbstverständlicher werden und wir sollten uns nicht mehr rechtfertigen müssen, wenn wir Familie und Beruf vereinbar haben wollen. Dafür müssen wir jedoch selbst in den Ring steigen und deutlich kommunizieren, was wir denken und benötigen um weiterhin einen guten Job machen zu können.

Diesen Artikel gibt es auch zum hören.
Außerdem findest Du ihn und andere Folgen in meinem Podcast „Erkenne die Heldin in Dir“ auf  iTunes oder bei Spotify.

 

 

Ich bin heute Nachmittag mit den Kindern spazieren gegangen. Wenn es regnet, wollen sie immer nach großen Pfützen suchen, in die sie dann springen können. Dafür ziehe sogar ich meine Gummistiefel an und mache ab und zu mit, weil es einfach Spaß macht.

Sowas macht man nur, wenn man Kinder hat.
Früher wäre ich kaum auf die Idee gekommen.
Du etwas?

 

Aber heute war mein Tag grau.
Das Wetter war grau, nass und kalt und genauso habe ich mich gefühlt. Ich habe versucht, dagegen anzukämpfen und habe mir schlaue Ratschläge überlegt, die ich anderen Frauen geben würde, wenn sie mir von so einer Stimmung erzählen würden.

Aber man kann sich oft einfach nicht selbst helfen. Mir ist es heute zumindest nicht gelungen. Ich habe mich so müde, leer und mutlos gefühlt. Ein ganz komisches Gefühl, das ich nicht wirklich greifen konnte. Es gab auch keinen bestimmten Grund dafür, aber wahrscheinlich braucht es den auch nicht immer. Manchmal ist einfach alles scheiße (entschuldige bitte den Ausdruck)!

Blöd ist dann jedoch, wenn man sich dafür dann auch noch selbst fertig macht.
Dafür, dass man schlechte Laune hat und es einem einfach mal mies geht.

 

Ich hatte schon wieder mega Erwartungen an mich selbst.
„Lass Dich nicht so hängen. Das bringt eh nichts und Dich vor allem kein Stück weiter. Los hoch, was kannst Du tun?“

Ich bin niemand, der die Schuld bei anderen sucht. Sobald mir der Gedanke dazu kommt, schelte ich mich dafür und denke, nein, Du bist dafür immer nur selbst verantwortlich.

Es wäre zu leicht, es jemand anderen in die Schuhe zu schieben.

Aber darf man das nicht auch einmal. Kann man sich nicht irgendjemanden oder irgendwas suchen, auf den oder das man alles abladen kann, um sich selbst dann besser zu fühlen?

Vielleicht würde es helfen. Aber ich kann das leider nicht. Ich erlaube es mir nicht, weil ich ganz genau weiß, dass ich selbst verantwortlich bin und es nichts ändern würde, wenn ich die Schuld abschiebe.

 

Bist Du auch manchmal so hart zu Dir selbst?

Was tust Du dann?

Ich rufe dann ab und zu eine Freundin oder meine Mama an. Aber heute wollte ich niemandem etwas vorjammern. Und ich wollte nicht hören, was sie antworten könnten. Ich kenne ja die Antwort und ich wollte es einfach nicht hören. Ich wollte mir am liebsten einen Drink einschenken. Tatsächlich habe ich überlegt, was mir jetzt schmecken könnte, aber nicht mal das ist mir eingefallen. Es gab nichts, was mich erfreut hätte.

 

Mir sind dann noch ein paar Ideen eingefallen. Aber kennst Du das, dass Du weißt, was Du tun kannst, aber einfach keine Lust hast, es anzugehen.

Ich glaube, manchmal suhlt man sich ganz gern im Selbstmitleid und in der eigenen schlechten Laune.

Manchmal ertappe ich mich sogar dabei, dass ich hoffe, ich werde von meinem Mann darauf angesprochen. Dass er es merkt und sich Sorgen macht. Da schäme ich mich glatt für, wenn ich darüber schreibe. Vor allem weil es einfach total dämlich ist. Und mal ehrlich – ich lebe ja nicht in einer schlechten Vorabendserie, in der die Partner sowas schnallen. Im wahren Leben passiert das nicht. Zumindest nicht bei mir. Und das liegt nicht daran, dass ich einen gefühlskalten Mann habe. Das ist er nicht! So fair muss ich sein. Ich glaube ehrlich gesagt, dass das Universum mir solche Spielchen einfach nicht durchgehen lässt. Zum Glück!

Wenn ich was zu sagen habe, dann soll ich es sagen. Wenn ich schlechte Laune habe und andere daran teilhaben sollen, dann muss ich sie kundtun und darf nicht erwarten, dass eine andere Person von selbst erkennt, was los ist.

Und wenn meine schlechte Laune so schlecht wird, dass mein Mann sie bemerkt, dann ist sie wirklich schlimm. Das liegt dann aber eher daran, dass ich müde und hungrig bin.
Eine gefährliche Kombination!

 

Wie ich mich heute gefühlt habe, war jedoch anders.
Es war, als ob ich mich in einer grauen Wolke befinden würde und sie einen Schleier über meinen Tag gelegt hat. Es fühlte sich so drückend an und emotionslos.

Es hat mich beunruhigt und mir gar nicht gefallen und es hat mich motiviert, das niederzuschreiben und nicht für mich zu behalten. Denn ich kann mir vorstellen, dass es so manch einer anderen Mama auch ab und zu so geht. Es wird andere Gründe haben, aber das Gefühl wird nicht nur von mir patentiert sein.

Manchmal wird einem einfach alles zu viel. In meinem Fall lag es tatsächlich nicht an den Kindern. Im Gegenteil. Sie haben mich wieder zum Lächeln gebracht und mir gezeigt, dass man nicht immer alles so ernst sehen muss.

Wir sind dann am Spielplatz auf den nassen Balken balanciert und über Hindernisse in Pfützen gesprungen. Es ist erstaunlich, wie positiv sich Springen auf die Laune auswirken kann.

 

Ich bin der Meinung, dass man solche Stimmungen auch einmal zulassen darf und es total in Ordnung ist, wenn es auch solche Tage gibt. Alles andere wäre ja eigentlich nicht normal.

Aber man darf ruhig hinsehen und wahrnehmen, was es denn gerade ist, das dafür sorgt, dass man einen schlechten Tag hat. Vor allem, wem oder welchem Umstand gebe ich gerade die Macht über mich, dass er Einfluss auf mein Befinden hat? Ist es etwas wiederkehrendes oder eine einmalige Geschichte? Kann ich mich selbst rausziehen oder braucht es Unterstützung von außen?

Wichtig dabei ist: versuche es nicht zu bewerten.
Ordne es ein. Aber mach Dich dafür nicht fertig.

Wenn Du Dich als Beobachter von außen betrachtest und wahrnimmst, was Du fühlst, dann kannst Du mit mehr Ruhe an die Angelegenheit ran gehen und sie für Dich lösen – sofern es das überhaupt braucht.
Manchmal reicht es auch, die Stimmung und das zugehörige Gefühl einfach wieder gehen zu lassen. Wahrnehmen und loslassen.

 

Es ist in Ordnung, wenn Du Dich auch einmal nicht so gut fühlst. Und es ist auch in Ordnung, wenn Dein Umfeld es mitbekommt.
Du kannst nicht immer funktionieren.
Du bist keine Maschine!

Auch Mütter haben ein Recht auf schlechte Laune! Und die darf auch gepflegt werden!

Du solltest sie nur nicht an Deinen Lieben auslassen. Das sorgt dann auch bei ihnen für schlechte Stimmung.

Überlege Dir lieber, was Du jetzt brauchst damit es Dir wieder besser geht. Vielleicht genügt es, frische Luft zu schnappen und einmal um den Block zu laufen. Vielleicht brauchst Du aber auch ein Glas Wein mit einer Freundin oder eine Stunde Boxtraining.

Was es auch ist. Sorge für Dich und habe deswegen kein schlechtes Gewissen.

Wir Mütter müssen nun mal funktionieren. Wir können nicht einfach ausfallen und uns krankmelden.
Deshalb sollte die Vorsorge bei uns GROß geschrieben sein und dabei handelt es sich um reine Fürsorge für uns selbst.

 

Mir geht es jetzt wieder gut. Ich mache mir gleich eine Schüssel Popcorn und setze heute Abend eine Serie auf Netflix durch. Außerdem habe ich mich endlich für einen Yoga Anfängerkurs angemeldet, für den ich schon seit Ende Juni einen Gutschein besitze.

 

In diesem Sinne, Namasté und denke bitte immer daran:

 

Jede Mutter ist eine Heldin – auch Du!

 

Es grüßt Dich

Deine Susanne

Mütter haben in der Regel sehr viel Stress. Die To-Do-Liste scheint kein Ende zu nehmen und viele fühlen sich wie getrieben. Stress, der dauerhaft anhaltend ist und der vermeintlich unlösbar scheint, führt dazu, dass man unzufrieden, unglücklich und irgendwann sogar krank wird. Das muss jedoch nicht sein. Es gibt immer Möglichkeiten zu handeln und Lösungen, die uns den Alltag erleichtern. Wir müssen nur den Blick frei dafür bekommen und ein Bewusstsein für die Stressauslöser entwickeln. In der heutigen Folge gebe ich Dir 7 Tipps, wie Du es schaffst in Zukunft leichter mit Stress umzugehen.

Wer angespannt, gestresst und genervt ist, dessen Nervenkostüm hält selten noch viel aus.
Besonders am Morgen, wenn der Zeitdruck groß ist, passiert es leichter, dass man mal „laut“ wird und mit seinen Kindern in einem Ton spricht, der einem hinterher leid tut.
Aber was kann man tun, wenn das häufiger passiert?
Wie kannst Du Dich davor schützen bzw. wie kannst Du solche Situationen vermeiden?
In meiner neuen Podcast Folge erzähle ich Dir davon, wie es mir diesbezüglich geht und wie ich damit umgehe.

Ich habe einen Gastartikel für Tollabea geschrieben und freue mich den Link hier mit euch teilen zu können:

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn mir Frauen davon berichten, wie wenig ihre Männer sich am Alltag mit den Kindern beteiligen. Dieses Thema kommt so oft vor, dass ich heute darüber berichten und einen Blick auf dieses Phänomen werfen will…

Den ganzen Artikel, sowie den 2. Teil findest Du hier:

Teil 1

Teil 2